Taiwan – Song Shan Cultural and Creative Park Taipei (松山文創園區) & more

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Meine lieben Blogleser, 大家好!


In dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in dem süssen Kaffee im Song Shan Cultural and Creative Park, das sowohl Kaffee als auch Ausstellung/Laden ist. Gestern war ich
bereits einmal hier und bin heute abermals gekommen (einerseits ist es gemütlich und gut zum Arbeiten und andererseits ist mir diese eine Handtasche, die man auch zu einem Rucksack umfunktionieren kann und die von einem taiwanesischen noch jungen Label ist, nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich musste sie heute kaufen gehen – dazu später mehr). Allerdings werde ich den Blogpost nicht mehr hier fertig schreiben können, weil ich mit einer taiwanesischen Freundin (Elaine, welche mich damals im Austauschjahr zusammen mit meinem ersten Gastbruder Tzu-Yen am Flughafen abgeholt hat) zu einem frühen Mittagessen abgemacht habe – Hotpot! :-D


Am letzten Samstag, als ich beim Taipei Nangang Exhibition Center war und mich dort auf eine Parkbank setzte, nahm ich meinen Taiwan-Reiseführer hervor, den ich vor vier Jahren (vor meinem Austauschjahr) gekauft hatte und blätterte darin herum. Im Austauschjahr hatte ich diesen eigentlich gar nie gebraucht, weil mich meine Gastfamilien, die Rotarier oder die Rotexler (ehemalige Austauschschüler) überall hin mitgenommen haben und ich gar nie selbst überlegen musste, was ich noch alles sehen "muss", was eigentlich etwas traurig klingt aber es war nun mal wirklich so. Und wenn ich mir jetzt meinen Reiseführer anschaue, gibt es eigentlich wenige Orte in Taiwan, an denen ich noch nicht war, was echt erstaunlich aber auch toll ist! Aber da ich ja jetzt in Taipeh wohne, will ich die wenigen Orte in oder Nahe der Stadt, welche ich noch nicht entdeckt habe, in den nächsten Wochen/Monaten gerne noch anschauen gehen. Allerdings "wenig" sind es dann eben doch nicht... Als ich an besagtem Samstag in meinem Reiseführer das Kapitel zu Taipeh anschaute, war ich im ersten Moment total überfordert: So viele Orte, an denen ich noch nicht war und alle sollen "wunderschön" und "worth a visit" sein! Sofort hatte ich ein kleines Stress-Gefühl: Wie sollte ich es schaffen, all diese Orte zu besuchen, wenn ich doch nur die Wochenenden (und nicht einmal alle davon) zur Verfügung habe, da ich unter der Woche ja neben der Sprachschule absolut keine Zeit habe?! Dazu kommt noch, dass ich ja nicht nur das zu tun habe, sondern auch noch meine Reise nach China im Juni planen sollte (und zwar detailliert, weil man bei der Beantragung des Visums die ganze "Itinerary" inklusive Hotel-/Hostelbuchungen und Zugbillete vorlegen muss!) und einen Dokumentarfilm über die Recordings des zweiten Albums der Peppermint Tea Group schneiden "muss", nein eher darf... Long story short: Ich war in dem Moment echt gestresst. Aber dann habe ich gemerkt, dass es so ja echt auch nicht sein sollte! Ich muss meine Zeit hier trotzdem geniessen und nicht rumstressen, weil ich noch an diesen und diesen und diesen Ort "muss". Geholfen hat ausserdem, dass mir meine Gastschwester Tien Tien am Samstag Nachmittag beim Tee gesagt hat, welche Orte, die in meinem Reiseführer alle als super beschrieben sind, sich WIRKLICH lohnen. Deshalb habe ich jetzt ein paar wenige Orte auf meiner Bucketlist, dafür sind sie sicher schön. Zudem kommt ja meine Freundin Irina, welche ebenfalls in Braunwald aufgewachsen ist, mit mir die Kanti gemacht hat – die letzten zwei Jahre sogar zusammen, weil ich ja durch mein Austauschjahr ein Jahr später erst Matura gemacht habe – und nun seit letztem Sommer auf den Philippinen ist, nach Taiwan für drei ganze Wochen, wodurch wir auch noch einige Sachen gemeinsam anschauen gehen können; In rund neun Stunden sehen wir uns bereits wieder und ich freue mich riesig! :-) Dieses Wochenende werden wir zuerst nach Nantou reisen, wo wir meine Gastfamilie besuchen und von wo aus wir viele Ausflüge, wie an den Sun-Moon-Lake, nach Lugang, Changhua, Puli, etc. machen werden – alles Orte, die mit dem Auto (aber leider nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln) gut von Nantou aus erreicht werden können. Am Sonntag Abend fahre ich dann zurück nach Taipeh, weil ich unter der Woche wieder Schule habe, während Irina weiterreisen wird. Das nächste Wochenende reise ich ihr dann nach Kaohsiung nach (mit der High-Speed-Rail), wo wir das Wochenende gemeinsam verbringen. Am Sonntag wieder das selbe Spiel wie schon dieses Wochenende – Irina reist dann die Ostküste von Süden nach Norden hinauf, während ich die Woche in der Schule in Taipeh verbringe, und kommt dann am Freitag in Taipeh an, wo wir ihr letztes Wochenende verbringen werden, wodurch wir vielleicht auch noch Orte besuchen können, an denen ich auch noch nie war. Seid auf jeden Fall gespannt auf viele weitere schöne Bilder in den nächsten paar Wochen (obwohl ich noch nicht weiss, wann genau ich zeitlich meine Blogposts einplanen soll...).


In meinem letzten Blogpost habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass wir an meiner Schule alle zwei Wochen jeweils am Freitag über die Mittagszeit eine Vorlesung haben; Letzten Freitag von Professor Kerim Friedman, der an der Dong Hwa University in Hualien am College of Indigenous Studies im Department of Ethnic Relations and Cultures unterricht. Er beschäftigt sich vor allem stark mit den verschiedenen Ureinwohnerstämmen in Taiwan und hat in dem nur 50-minütigen Vortrag versucht, seine Arbeit und Erkenntnisse zusammenzufassen, was wirklich sehr spannend war. Unter anderem ist mir geblieben, dass die rechtliche Lage bezüglich der Ureinwohnerstämme noch immer nicht geklärt ist, vor allem auch deshalb, weil nicht alle verschiedenen Stämme die es gibt, auch offiziell anerkannt sind, und weil das in den 1980er-Jahren eingeführten Gesetz, das den Ureinwohnern mehr Rechte geben sollte, der Verfassung teilweise widerspricht. Leider habe ich mir während dem Vortrag keine zusätzlichen Notizen gemacht, weshalb ich jetzt hier nicht zu sehr ins Detail gehen kann – ich möchte ja keine falschen Informationen geben. Wer sich aber für die Geschichte der Ureinwohner Taiwans interessiert, sollte mal diesen Artikel (Englisch) lesen, geschrieben von Ciwang Teyra, die selbst einem der Ureinwohnerstämme Taiwans angehört und die PhD-Kandidatin in Social Welfare an der University of Washington ist. Sie schreibt darüber, wer genau die taiwanesischen Ureinwohner sind, dass sie, genau wie die meisten oder alle Ureinwohnerstämme auf der ganzen Welt, unter der kolonialen Unterdrückung gelitten haben und dass der Kampf um ihre Rechte in Taiwan noch immer nicht vorüber ist. Wirklich spannender und empfehlenswerter Artikel, der mich, nebst der Vorlesung, angeregt hat, mich mehr über die Ureinwohner Taiwans und deren Geschichte zu informieren.


Leckeres mexikanisches Essen
Wo wir es gerade von Rechten haben: Am Dienstag Nachmittag nach der Schule wurde ich von Eliza, einer Mitschülerin gefragt, ob ich mit ihr und einigen anderen ICLP-Studenten mexikanisch essen gehen will, worauf ich natürlich nicht nein gesagt habe. Der Abend war wirklich schön, weil ich die Anderen jetzt auch mal ausserhalb der Schule (und auf Englisch, nicht Chinesisch, resp. manchmal "Chinglish"/"Chenglish") richtig kennenlernen konnte und das Essen und der Mojito in TienMu, einem Stadtteil in Taipeh, in dem sehr viele, vorallem amerikanische Expats wohnen, ausserordentlich gut waren. Als wir gerade fertig mit Essen waren, stiess Louise dazu; Sie war bis zu letztem Semester auch bei ICLP am Chinesisch lernen, arbeitet jetzt aber für eine NGO, welche ein Filmfestival of Human Rights in Taiwan organisiert. Dieses wurde in Hong Kong bereits mehrere Male durchgeführt und soll jetzt neu auch in Taiwan stattfinden – diesen Mai das erste Mal. Es gibt verschiedene Filmkategorien, unter Anderem auch die Kategorie "Frauenrechte". Als Louise von ihrer Arbeit erzählte, erwähnte sie, dass beispielsweise ein Schweizer Film ausgestrahlt werden soll, der in den 70er-Jahren in der Schweizer Pampa spielt, da in der Schweiz das Frauenstimmrecht erst dann eingeführt wurde... Ich wusste natürlich sofort, von welchem Film sie sprach: Die Göttliche Ordnung! Was für ein Zufall, dass sie genau diesen als Beispiel nahm, wo ich, die Schweizerin, neben ihr sass. Da das Filmfestival im Mai stattfindet und ich dann ja noch in Taiwan bin, werde ich auf jeden Fall versuchen, teilzunehmen! Ausserdem kenne ich ja jetzt Louise, welche das Ganze organisiert. Da alles noch zimlich vage ist, hat sie mir versprochen, mir mehr Informationen zu geben, sobald alles definitiv ist.

Spontanes mexikanisches Abendessen mit anderen ICLP-Studenten

Nach dem schönen Abendessen mit den anderen ICLP-Studenten habe ich noch mit einer meiner besten Freundinnen geskypet, die nun schon seit einem Jahr in Guinea (Afrika) ist, Anna. Es war das erste Mal, das wir es endlich hinbekommen haben zu skypen – nach 12 Monaten! Zwar haben wir Briefe und manchmal auch Kurz- oder Sprachnachrichten ausgetauscht aber nichtsdestotrotz ist ein Jahr ja doch ziemlich lange. Aber wie jedes Mal war es auch dieses Mal wieder so, dass es sich angefühlt hat, als hätten wir uns gestern das letzte Mal gesehen und gehört. Dadurch bin ich je länger je mehr überzeugt, dass es wirklich guten Freundschaften nichts ausmacht, wenn man sich einmal länger nicht austauschen kann – Hauptsache man holt das dann wieder nach, sobald man die Chance hat und das haben Anna und ich in unserem dreistündigen Telefonat auf jeden Fall gemacht. Es war sehr spannend, ihren Erzählungen von ihrem Leben und der dortigen Kultur zu lauschen und auch zu merken, wie sehr sie sich dort wohlfühlt und sich eingegliedert hat. Trotzdem freue ich mich dann natürlich, sie im Juli wieder in meine Arme schliessen zu dürfen, denn sie kommt eine Woche bevor ich von China nach Hause komme, in der Schweiz an. :-)


Gestern habe ich dann meinen Tag grösstenteils im Song Shan Cultural and Creative Park verbracht, der ca. 10 Gehminuten von meinem zu Hause entfernt ist. Das Gelände besteht ursprünglich aus einer alten japanischen Fabrik, welche nun für Ausstellungen und kleine Läden, welche hauptsächlich Produkte von taiwanesischen Marken anbieten, genutzt wird (ausserdem ist das Taiwan Design Museum auch dort aber das werde ich vermutlich an einem anderen Tag noch besuchen). An einem Ort habe ich dann die taiwanesische Marke "gourd" entdeckt, welche Taschen herstellt, die sowohl als Taschen als auch als Rucksack getragen werden können. Nach einer kurzen Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass es die Marke noch nicht allzu lange gibt und sie daher noch nicht einmal einen eigenen Laden haben. Ihre Produkte werden ausschliesslich im Song Shan Cultural Park ausgestellt. Zudem sind sie gerade am Produzieren einer Tasche aus Canvas-Stoff, die wasserabweisend und wie die ausgestellte Ledertasche, welche ihr erstes Produkt ist, sowohl als Tasche als auch als Rucksack getragen werden kann. Die Ledertasche hat mir allerdings so gefallen, dass sie mir auch am Abend nicht mehr aus dem Kopf ging, wodurch ich sie heute Morgen kaufen gegangen bin – nebst dem, dass ich sowieso dringend einen Rucksack für die Schule brauchte, da das Herumschleppen in der Tasche, welche nur eine Schulter belastet, wirklich nicht gut tut, gibt es wohl auch kein besseres "Souvenir" aus Taiwan als eine Tasche einer einheimischen Marke – wahre Worte meiner Mutter. ;-)

Am besten gefallen im Song Shan Cultural and Creative Park hat mir das LiuLi-Café, welches ein Café als auch gleichzeitig Ausstellung und Laden ist. Obwohl der Raum ja eigentlich eine Fabrikhalle ist, ist es den Innenarchitekten gelungen, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in dem die einzelnen Tische des Cafés abgetrennt sind. Dort habe ich dann mit einem Latte Macchiato ungefähr 3 Stunden am Film für die Peppermint Tea Group weitergearbeitet, was sehr gemütlich war. Anschliessend habe ich mir noch einige Ausstellungen in anderen Räumen angeschaut und den kleinen Park in der Mitte, um den das ganze Gebäude quasi viereckig darum herum gebaut ist, genossen. Dabei haben mich zwei taiwanesische Mädels angequatscht (welche sichtlich froh waren, dass ich Chinesisch konnte, weil ihr Englisch nicht so gut war), ob ich in ihrem Film mitmachen würde: Ich musste aus dem einen Gebäude laufen, kurz ein random Foto mit meiner Kamera machen, dann auf sie zulaufen und ihr das Kinn in die gebeutelte Hand legen, welche sie vor der Kamera hielt (wahrscheinlich, weil das so süss aussieht ^^). Sie haben mir dann den ganzen Film, den sie bis jetzt haben, gezeigt, und er sieht ziemlich cool aus, weil die gebeutelte Hand immer im Bild ist und die Leute dann auf die Kamera zulaufen und den Kopf dort hineinlegen. Leider waren die Beiden ziemlich im Schuss, daher konnte ich sie nicht fragen, wo ich denn das Endprojekt schlussendlich anschauen kann... Aber vielleicht entdecke ich es ja dann durch Zufall – gibt es ja immer mal wieder. Nun aber noch zu den Bildern im Song Shan Cultural and Creative Park:

Kaffee und Laden/Ausstellung in einem Raum

Gemütlicher Arbeitsplatz

Süssen Kaffee





Details





Der wunderschöne Garten in der Mitte des Song Shan Cultural and Creative Park




Neue Brille
Nach meinem Nachmittag im Song Shan Cultural and Creative Park ging ich meine neue transparente Brille (die man als weiteres "Souvenir" aus Taiwan betrachten könnte) in dem süssen Laden abholen, in dem ich sie letzte Woche entdeckt habe, nachdem ich im Internet durch Zufall auf den Laden gestossen war. Glasense heisst der kleine Brillenshop und liegt im Stadtteil Da'an in einer kleinen Seitenstrasse in einer Seitenstrasse. Da es vom Song Shan Park auch nur noch etwa 15 Minuten zu Fuss bis zum Laden waren (nur eine Station mit der Metro), entschied ich mich, auch noch dorthin zu laufen (dabei fiel mir auf, dass es manchmal gut ist, etwas längere Strecken in einer Stadt zu laufen, da man so diesen Teil viel besser kennenlernt und plötzlich merkt, was genau wo liegt). Im Laden angekommen wurde ich, wie schon letztes Mal, herzlich begrüsst und sie konnten es gar nicht erwarten, mir meine Brille zu übergeben und mich weiter über die Schweiz auszufragen und wie ich Taiwan finde und warum ich so gut Chinesisch kann. ;-) Da es noch ein paar andere Kunden hatte, musste ich kurz warten, bis der Chef des Ladens, ein sehr sympathischer Taiwanese Mitte dreissig, meine Brille dann noch auf mein Gesicht ausrichtete (resp. die Brille so einstellte, dass sie perfekt hält und mir nicht auf der Nase nach vorne rutscht). Da es beim vorherigen Kunden länger gedauert hatte und der Laden zumachte, machten sie die Vorhänge beim Ladenfenster bereits zu, während der Chef meine Brille richtete. Gleichzeitig habe ich mich mit ihm und den drei jungen Frauen, welche im Laden arbeiten, rege über alles Mögliche ausgetauscht und eine der dreien machte noch Fotos – bin gespannt, wie lange es geht, bis diese auf der Instagramseite des Ladens landen. ;-) Sie haben während des Gespräches (wenn ich irgendeine Satzstellung gewählt habe, die etwas "spezieller/komplizierter" ist) sicher drei Mal gesagt, wie super mein Chinesisch sei. Es ist irgendwie immer noch jedes Mal schön, wenn mir das Taiwanesen sagen – ich habe eigentlich erwartet, dass es mir in Taipeh weniger Leute sagen werden, einfach weil es hier mehr Ausländer gibt, die Chinesisch lernen, als in Nantou. Aber trotzdem höre ich es prakisch jeden Tag; Sei es von taiwanesischen Freunden oder den Verkäufern an einem Essensstand oder in einem Laden.



Als ich gestern Abend nach Hause kam, fragte mich einer der beiden Security-Männer in unserem Hochhaus (deren Job es ist, im Eingang des Gebäudes zu sitzen und dort zu schauen, dass es nur Leute betreten, die hier wohnen), ob ich denn bereits gegessen habe, was ich bejahte. Darauf sagte er, ich solle doch noch ein bisschen mehr essen, ich sei ja viel zu dünn! Er finde, etwa drei Kilo mehr würden mir sicher nicht schaden... Ich musste mir ein Lachen verkneifen, einfach weil das wieder einmal so eine typische Taiwan-Situation war und habe so getan, als hätte ich tatsächlich vor, seinem Ratschlag zu folgen. Während dem Gang zum Lift ist mir dann durch den Kopf gegangen, dass es ja eigentlich komisch ist, wenn sie mir immer sagen, ich sei zu dünn; Schliesslich sind die meisten Taiwanesinnen noch einmal ein Stück dünner (oder schlanker) als ich und diesen sagt ja auch niemand, sie seien zu dünn. Aber ja, lassen wir diesen Widerspruch einfach mal auf sich beruhen. Auf jeden Fall sind die beiden Security-Männer in dem Gebäude, in dem ich wohne, immer sehr nett, wenn ich nach Hause kommen und sind interessiert daran, wo ich war und wie es mir dort gefallen hat – sie freuen sich immer ab einem kleinen Schwatz mit mir. :-)


Heute war ich dann, wie im ersen Absatz dieses Posts beschrieben zuerst noch einmal im Song Shan Park und danach mit Elaine Hotpot essen. Es war richtig schön, sie nach fast drei Jahren wieder zu sehen und uns über alles Mögliche auszutauschen. Zudem habe ich sehr geschätzt, dass ich mit ihr wirklich auch ein tiefgründiges Gespräch halten konnte und nicht nur oberflächlichen Small-Talk wie mit den meisten Anderen. Das tut manchmal sehr gut. Nach unserem leckeren Mittagessen gingen wir noch gemeinsam einen Kaffee trinken und fanden währenddessen heraus, dass Elaines Brille ebenfalls aus dem gleichen kleinen Laden (Glasense) ist wie meine! Was für ein lustiger Zufall! Wir entschieden uns, mit meiner Kamera noch ein gutes Bild von uns mit unseren Brillen zu machen und das dann dem Laden zu schicken, da diese sich sicher darüber freuen. ;-)

Hotpot

Elaine und ich mit unseren Brillen von Glasense



Übrigens entstand dieser Blogpost über den ganzen Tag, weil ich immer mal wieder einen Absatz mehr geschrieben habe. Jetzt ist mittlerweile schon nach Mitternacht und Irina landet bereits in einer Stunde! :-D

So, das war es vorerst mal wieder von mir. Wie immer freue ich mich natürlich über Kommentare – sowohl unter diesem Post als auch als private Nachricht. Danke an dieser Stelle für die vielen lieben Rückmeldungen! ;-)

Alles Liebe
Danielle

Taiwan – Exploring Taipei and myself

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Meine lieben Blogleser, 大家好!

Als Erstes wollte ich mich bei denen bedanken, die mir in den letzten paar Tagen die Rückmeldung gegeben haben, wie sehr sie sich freuen, dass nun wieder regelmässig neue Posts auf meinem Blog zu lesen sind. Das freut mich natürlich auch sehr und motiviert zudem, mich jeweils hinzusetzen und alles Erlebte zusammenzufassen. Gerade fehlt es mir aber sowieso nicht an Motivation, da es einfach wieder viel zu erzählen gibt, weil ich so viel erlebe und mir so viel durch den Kopf geht.

Die letzten paar Tage hatte ich ja einfach Zeit, mich etwas in Taipeh umzuschauen, da meine Sprachschule erst am kommenden Montag anfängt. Morgen kann ich meinen Stundenplan und andere Infos an der Uni abholen; Dann weiss ich endlich, wann ich welche Stunden habe. Ich freue mich ehrlich gesagt sehr, wieder einmal in die Schule zu gehen. Die letzten paar Monate war es zwar schön, nicht jeden Abend nach der Arbeit noch lernen zu müssen, sondern einfach das zu machen, auf was ich Lust hatte (und natürlich einiges für meinen Aufenthalt hier in Taiwan zu planen). Aber ich merkte teilweise auch sehr stark, dass ich das Lernen irgendwie vermisse. Nun freue ich mich auf das „Hirnfutter“, welches ich ab nächster Woche wieder konsumieren kann. ;-) Zudem merke ich, wie mein Chinesisch – so super ich mich im Alltag auch verständigen kann – schon noch etliche Lücken hat, die ich nun schnellstmöglich schliessen will. Es sind manchmal kleine Sachen aber sie stören mich trotzdem. Nebst dem, dass ich mich also freue, mein Hirn mal wieder anstrengen zu müssen, freue ich mich auch sehr, dass ich mein Chinesisch nun extrem verbessern werden kann. Denn in meinem Austauschjahr hatte ich nie wirklich richtige Chinesischlehrer. An meiner Schule wurden Alex (der deutsche Austauschschüler, der auch in Nantou gewohnt hat) und ich manchmal von einigen der Lehrer an unserer Schule auf freiwilliger Basis unterrichtet, aber es war nicht so regelmässig und vor allem überhaupt nicht aufeinander aufbauend (obwohl es natürlich sicher gut gemeint war und sie sich wirklich Mühe gegeben haben). So gut Chinesisch gelernt habe ich nur, weil ich mich erstens gezwungen habe, die Schulbücher im Selbststudium durchzunehmen und die Zeichen darin zu lernen und ich einfach immer meine Gastfamilien oder taiwanesischen Freunde gefragt habe, wie man was sagt. So zu lernen ist zwar natürlicher, hat aber auch das Potenzial zur „Lückenbildung“, weil man einfach immer das lernt, was man gerade braucht und nichts aufeinander aufgebaut ist. Von der Sprachschule verspreche ich mir jetzt, genau diese Lücken zu schliessen und mein Chinesisch Schritt für Schritt zu verbessern. Ich bin also topmotiviert! :-)

Reisebericht mit Bildern – Norddeutschland (Ringstedt, Bremen, Cuxhaven Wattenmeer, Segelfliegen, Lübeck)

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Meine lieben Blogleser


Nach unserer gemeinsamen Zeit mit Friede in Amsterdam und dem anschliessenden Kurzaufenthalt in Brüssel war ich noch ein paar Tage bei Paula zu Hause eingeladen – in Ringstedt im flachen Norddeutschland, eine halbe Stunde von Bremerhaven und eine Stunde von Bremen entfernt. Ursprünglich hatten wir geplant, bei gutem Wetter für ein paar Tage von ihrem zu Hause aus an die Ostsee zu fahren aber da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem:
Wenn ich an die fünf tollen Tage bei Paula denke, habe ich irgendwie das Gefühl, das Wetter sei immer gut gewesen... Vielleicht lag es auch einfach an der guten Gesellschaft und am Gefühl, herzlich willkommen zu sein. Und zusätzlich liegt es wohl auch an unserem schönen Spaziergang um den See in Bad Bederkesa während der Golden Hour am ersten Abend, wo ich viele schöne Bilder geschossen habe, die ich nun mit euch teilen werde. Wir haben in diesen paar Tagen so viel erlebt und gesehen und trotzdem war es nie anstrengend – im Gegenteil sogar! Nach unseren Tagen in Amsterdam und Brüssel, wo wir den ganzen Tag immer unterwegs waren, tat es gut, sich so richtig entspannen zu können aber dabei trotzdem einiges zu erleben, wie zum Beispiel den spontanen Segelflug mit Paulas Vater als Pilot. Einfach fantastisch! Ausserdem haben wir auch das wirklich sehr empfehlenswerte Deutsche Auswandererhaus, ein Museum über die Aus- und Einwanderer, die in Bremerhaven ihre Reise antraten oder dort ankamen, besucht (Kleine Side-note: Es sind mehr Leute von Bremerhaven aus ausgewandert als von Hamburg!). Zudem waren wir auf einem Spaziergang durch das Wattenmeer in Cuxhaven an der Nordsee und haben dort Fischbrötchen gegessen, waren in den süssen Vierteln von Bremen und haben das schöne Städtchen Lübeck mit seinen Hinterhöfen entdeckt... Ich freue mich bereits jetzt darauf, Paula und ihre Familie eimal bei uns in der Schweiz willkommen zu heissen!

Nun kommen die Bilder, von denen ich im vorherigen Abschnitt gesprochen habe. Da es sehr viele geworden sind, welche ich in diesem Post teilen will (ungefähr 70!), habe ich sie in Abschnitte unterteilt und jeweils noch ein paar Sätze dazu geschrieben. Ich hoffe, sie gefallen euch! Über einen Kommentar freue ich mich immer, also nur zu! ;-)

Reisefotografie – Bruxelles

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Salut meine lieben Blogleser!

Jetzt hat es doch länger gedauert, bis ich wieder einmal Zeit für meinen Blog finden konnte oder, anders ausgedrückt, mir diese genommen habe. Nun nehme ich sie mir aber wieder einmal ganz bewusst. 

In den letzten Wochen war ich sehr stark damit beschäftigt, eine spannende Praktikumsstelle für die nächsten fünf Monate zu finden und habe viele Bewerbungen geschrieben. Nun habe ich eine sehr spannende erhalten! Damit hat die lange Suche ein Ende und ich kann aufatmen, da ich nun endlich weiss, was ich die nächsten Monate, bevor ich abermals nach Taiwan gehe, machen werde.

Daneben habe ich mir auch viel Zeit genommen, mich nach einer neuen Spiegelreflexkamera umzuschauen. Denn meine jetzige ist langsam am Ende. Wenn ich den Auslöser drücke, löst sie sehr oft nicht mehr aus, sogar dann, wenn ich den Auslöser mit meinem Finger mehrere Sekunden lang gedrückt halte. Ausserdem funktioniert der Auto-Fokus überhaupt nicht mehr gut und stellt falsch oder irgendwie merkwürdig scharf. Und immer manuell fokussieren zu müssen ist einfach mühsam. Diese beiden doch sehr störenden Dinge, die das Fotografieren zu einer Mühsamkeit werden lassen, haben mich dazu veranlasst, mich, wie gesagt, nach einer neuen Kamera umzuschauen. Eigentlich trifft sich das sowieso gut, da ich schon lange einmal vorhatte, meine jetzige Einsteigerkamera, die Canon EOS 550D, durch eine etwas professionellere einzutauschen, damit ich auch mehr Einstellungsmöglichkeiten habe und somit meine Fotografiekenntnisse ein grosses Stück erweitern kann. Nach langem Hin und Her ist jetzt die Canon EOS 80D mein Favorit, nachdem ich unter anderem auch die 7D Mark II in Erwägung gezogen habe. Die 80D ist eine Kamera für fortgeschrittene Amateure, wohingegen die 7D schon zu den Profi-Kameras gehört. Die 80D erfüllt meine Wünsche aber einfach besser, da sie für Videoaufnahmen besser geeignet ist, ein dreh- und schwenkbares Display mit Touchscreen hat und via WiFi mit dem Smartphone verbunden werden kann. Zudem ist sie auch 200g leichter. Dafür macht sie 3 Bilder weniger pro Sekunde als die 7D Mark II, aber dies wäre vor allem dann wichtig, wenn man oft schnelle Motive vor der Linse hat, wie beispielsweise bei der Sportfotografie. Da ich mich aber nicht auf ein spezielles Motiv festgelegt habe und dies auch in Zukunft nicht will, denke ich, dass die 80D meine Wünsche und Erwartungen bestens erfüllen kann. Sie ist auf jeden Fall schon einmal ein ganzes Stück besser als meine jetzige Kamera, die wirklich für Fotografie-Einsteiger gedacht ist. 

Mit der neuen Kamera werden auch wieder viele neue Bilder auf meinem Blog zu sehen sein. Bis sie aber bei mir ankommt, mache ich eine kleine Fotografiepause, da das Fotografieren mit meiner alten Kamera echt kaum mehr Spass macht... Schon beim Aussortieren der Fotos von unserer Reise nach Amsterdam musste ich schockiert feststellen, wie oft der Auto-Fokus offensichtlich nicht richtig funktioniert hat, wodurch das Bild – auch wenn der Bildausschnitt und das Licht und alles sonst toll gewesen wäre – einfach nichts mehr wert war. Daher warte ich lieber ein bisschen und lege dann aber dafür wieder voll los! ;-) Die Pause zu überbrücken wird aber sowieso kein Problem sein; Ich habe noch genügend Bilder auf Lager.


Nun zu den Bildern von Paulas und meinem einen Tag in Brüssel. Am Freitagabend, den 21. Juli kamen wir mit dem Bus an, bezogen unser Zimmer, welches ich über Airbnb gebucht hatte, und verbrachten den Abend mit Augustin, der auch mit uns in Taiwan im Austausch gewesen war, seiner Freundin Indra und noch ein paar anderen ihrer Freunde. Zufall war, dass dieser Tag genau der Nationalfeiertag Belgiens war. Daher war der Grand Place, wo wir den Abend verbrachten, voll mit Leuten und die wunderschönen, mit Gold verzierten Gebäude wurden mit den unterschiedlichsten Farben beleuchtet. Am nächsten Tag entdeckten wir dann noch die anderen schönen Orte Brüssels, wie zum Beispiel den Palais de Justice, und genossen unsere Zeit dort in vollen Zügen, bevor wir dann in der Nacht unseren Bus Richtung Norddeutschland nahmen. Viel mehr dazu werde ich nicht schreiben. Ich will die Fotos einfach für sich selbst sprechen lassen – allesamt scharf, versteht sich. Schliesslich habe ich nur die besten genommen und die schlechten, unscharfen aussortiert. ;-) Ausserdem habe ich auch noch ein paar GoPro Bilder hineingenommen. 

Reisebericht mit Bildern – Amsterdam

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Meine lieben Blogleser

Lange habe ich mir überlegt, was ich in diesen Post reinschreiben soll... Etwas Kreatives, Originelles... Aber es kamen irgendwie keine guten Ideen. Eigentlich hatte ich Lust, gar nichts zu schreiben, nur die Bilder reinzuklatschen und fertig. Aber dann wäre ich mit meinen hohen Ansprüchen an mich selbst wohl nicht ganz (respektive gar nicht) zufrieden gewesen, gemessen daran, was man denn alles aus einem Post über eine Reise in eine so coole europäische Stadt wie Amsterdam machen kann. Besonders dann, wenn man zum Reisebericht auch schon all die guten,
selbst geschossenen Fotos hat, an denen man sich erfreut. Deshalb gibt es jetzt also doch einen Text zum Bild. Und noch dazu keinen kurzen – allerdings nicht so kreativ wie zuerst vorgesehen. Schliesslich will ich Amsterdam und den fünf erfüllten, schönen Tagen, die ich dort mit Friede und Paula verbringen durfte, gerecht werden. Das ist auch mit ein Grund, warum es etwas länger gedauert hat, bis ich diesen Post zusammen hatte. Schreiben braucht eben seine Zeit. Ich hoffe, ihr seht diesem Post meine Mühe und Sorgfalt an und geniesst ihn dementsprechend. ;-) Neben dem grossen Aufwand, der mit so viel Text einhergeht, war ich die ganze vorletzte Woche auch noch weg: Ich ging als Betreuerin mit in eine Ferienwoche für erwachsene Beeinträchtigte, organisiert vom Verein Insieme Zürcher Oberland (wer auch einmal so eine Erfahrung machen will, kann sich dort gerne als freiwillige/r Helfer/in melden). Obwohl es unglaublich Spass macht und es wirklich sehr toll ist, mit diesen Leuten Dinge zu unternehmen, ist es gleichzeitig auch sehr anstrengend und man hat am Ende eines langen Tages nicht wirklich noch die Kapazität, an einem Blogpost zu arbeiten... Letzte Woche war ich dann wieder am Arbeiten und hatte sonst noch einige Dinge zu erledigen, wie ein neues DIY-Projekt (vielleicht kommt dazu ja später noch ein Post, mal schauen). Aber fertig jetzt mit den Erklärungen; Kommen wir zum eigentlichen Post. Viel Spass beim Lesen meines Reiseberichts und Anschauen der Bilder!


Nachtfotografie – Amsterdam by night

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Meine lieben Blogleser

Vor einer Woche habe ich geschrieben, dass ich nun wieder zurück aus den Ferien sei und daher
wieder mehr Posts kommen würden. Aber es war die vergangene Woche einfach zu viel los. Einerseits habe ich die letzten vier Tage gearbeitet und davor war noch meine Gastfamilie aus Taiwan bei uns zu Hause für zwei Tage zu Besuch. Daneben fand ich nicht die Zeit und vor allem auch nicht die Kraft dafür, noch einen Blogpost zu schreiben. Aber heute ist es endlich so weit! Ich habe heute zwar wenig Text aber dafür einige schöne Bilder für euch und zwar von unserem letzten Abend in Amsterdam (dazu folgt später auch noch ein etwas längerer Post mit noch mehr schönen Bildern!). Leider hatte ich mein grosses Stativ nicht dabei, nur das ganz kleine, wodurch ich von den Perspektiven her etwas eingeschränkt war.. Zufrieden mit dem Ergebnis bin ich trotzdem. Nun folgen die Bilder der wunderschönen Grachtenstadt in der Nacht. Enjoy!

Austauschjahr - 3 wonderful days in Kaohsiung

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Hallo meine Lieben! 大家好!


Lange ist es her, seit ich mich hier gemeldet habe. Dazwischen gab es einmal einen Blogpost von mir auf Marlenes Blog aber hier bin ich einfach nicht zum schreiben gekommen. Der Grund dafür ist naheliegend: In 2 Tagen fliege ich zurück in die Schweiz. Die Zeit verging wirklich unglaublich schnell und ich denke sagen zu können, dass ich jeden Tag, jede Stunde oder gar Minute vom Ende meines Austauschjahres ausgekostet habe. Jetzt ist der Koffer gepackt und ich bin bereit zu gehen. Nicht nur, was das Gepäck anbelangt. Auch mental. Ich hatte in den letzten Wochen so viele Verabschiedungen, die mich traurig gemacht, gleichzeitig aber auch auf meinen Abflug vorbereitet haben. Eine gute Mischung, wie ich finde. Jetzt ist fast alles vorbereitet und ich kann die letzten zwei Tage noch ohne Stress geniessen. In dieser Zeit werde ich auch noch alle Blogposts nachholen, die in meinen letzten turbulenten Wochen untergegangen sind, denn ich will damit fertig sein, bevor ich Taiwan verlasse. Ich will nicht in der Schweiz ankommen und auf meinem Blog noch über meine Erlebnisse in Taiwan berichten; Das käme mir irgendwie nicht richtig vor. Bei einigen werde ich nicht viel schreiben, sondern euch einfach nur die Bilder zeigen, da diese schon für sich selbst sprechen, wie ich es ja so gerne zu sagen pflege. Aber bei anderen, wie auch diesem, gibt es einige Geschichten, die ich euch gerne erzählen will, wodurch dieser Blogpost auch ein bisschen mehr Text enthält. Ich hoffe, ihr geniesst beides. :) 


Vor knapp 4 Wochen sind Paula, Friede und ich nach Kaohsiung, die zweitgrösste Stadt Taiwans, gereist. Nur wir drei, alleine. Es kam richtiges Reisefeeling auf, so, als wären wir in einem anderen Land alleine unterwegs und das tat richtig gut. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir meinen ganzen Austausch eigentlich so vorgestellt. Ursprünglich hatten Paula und ich eigentlich geplant, beim Buddha Memorial Center "Fuo Guang Shan" ein Wochenende lang an einem angebotenen Kurs teilzunehmen, wo man hauptsächlich meditiert. Eine Erfahrung, welche ich zu gerne gemacht hätte. Leider hat es aber nicht geklappt, weil es zu wenige Anmeldungen gab. Nach Kaohsiung sind wir trotzdem gegangen und Friede hat sich spontan auch noch zu uns gesellt. Der erste Ort, den wir nach unserer Ankunft besuchten, war der "Lotus Pond", wo auch einige der Wahrzeichen der Stadt sind, wie beispielsweise die "Tiger and Dragon Padogas". Das Wetter war hervorragend - wie eigentlich immer im Süden von Taiwan - und unvorstellbar heiss - wie eigentlich immer in ganz Taiwan. Mit einer Eiscreme in der Hand schlenderten wir um den See und kamen irgendwann zu einem Steg, wo einige Gruppen für das "Dragon Boat Festival" rudern übten. Als wir vorbeigingen, sprach uns ein junger Mann an und meinte, ob wir auch mitmachen wollen. Nach unserer Frage, wie viel es kostet, lachte er und meinte, dass heute lediglich zwei Leute aus dem Team fehlen und sie dachten, dass es schön wäre, sie mit uns zu ersetzen. Also entschlossen sich Paula und ich, eine Runde mitzurudern (was schlussendlich eineinhalb Stunden war). Friede setzte sich unterdessen in den Schatten (sie kriegt einfach wirklich unglaublich leicht Sonnenbrand) und unterhielt sich mit einer Luxemburgerin, deren Grosseltern aber ursprünglich aus China kamen und die jetzt in Taipei studiert. Ein richtig schöner Anfang unserer kleinen Reise - wenn auch etwas anstrengend in den Armen.. ;)


Reisefotografie - Marseille

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Meine Lieben! 


Diese ist mein letzter Post von meinen Ferien in Südfrankreich! Er handelt von Marseille, der Hauptstadt des Départements "Provence Alpes Côte d'Azur". 


Viel Spass mit den Bildern!


Reisefotografie - Aix-en-Provence

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Coucou! :D 


In diesem Reisefotografie-Post dreht sich alles um Aix-en-Provence, der historischen Hauptstadt der Provence. Wir haben vom Château Duvivier (Post folgt bald), wo wir wohnten, einen Tagesausflug in dieses schöne Städtchen gemacht und mir hat es sehr gut gefallen. 


Schaut euch die Bilder an und lasst euch überzeugen! Viel Spass! ;)


Reisefotografie - Provence, Poterie und Markt in Salernes

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Salut! :D 


In diesem Post dreht sich alles um Salernes, ein kleineess, hübsch Dorf/Städtchen im Süden Frankreichs. Wir waren auf dem Markt und in der Poterie "Matthias et Sophie", die wir schon letztes Mal, als wir in der Provence waren (vor 2 Jahren), besucht haben. Als der Besitzer gesehen hat, dass ich Fotos mache, hat er mich gefragt, ob er diese einmal anschauen könne. Als ich sie ihm gezeigt habe, sagte er mir, dass sie ihm gefallen würden und ob ich sie ihm nicht schicken könne, damit er sie auf die Homepage hochladen kann! ;) Gestern hatte ich dann endlich einmal Zeit, ihm zwischen all meinen Vorbereitungen für das Austauschjahr die Bilder zu schicken und ich hoffe, dass er sich darüber freut. 

Wie immer hoffe ich natürlich auch, dass euch die Bilder gefallen und wünsche euch viel Spass beim Anschauen! :D 

Reisefotografie - Côte d'Azur (St. Raphael & St. Tropez)

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Bonjour! 


In diesem Post zeige ich euch die Bilder von Saint Raphael (wo unser Hotel war) und Saint Tropez (wohin wir einen Tagesausflug gemacht haben). 


Viel Spass beim Anschauen der Bilder! 



Reisefotografie - Kurztrip Süddeutschland (und ein bisschen Österreich)

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Meine Lieben! :D 

Ja, ich weiss, schon wieder ist es ewig her, seit ihr einen neuen Post auf meinem Blog lesen konntet.. Aber ich hatte echt viel vor und konnte meine Zeit wieder geniessen, denn meine allerletzte Prüfung für über ein Jahr (Prüfungen im Austauschjahr zählen nicht!) hatte ich letzten Freitag. Noch drei Tage Schule, dann sind Ferien! :D Ich hoffe, dort mehr Zeit für meinen Blog zu haben.. ;)


Heute habe ich ausserdem etwas für diejenigen mit einem guten Musikgeschmack: Letzten Samstag war ich an der Plattentaufe einer wirklich tollen Band aus dem Glarnerland (meiner Heimat): THE PEPPERMINT TEA GROUP! Sie machen fantastische Musik und das Konzert war genial! Wer gerne auch einmal ihre Lieder hören will, was ich jedem wirklich wärmstens empfehlen kann: Hier ist ihr Youtube-Channel, ihre Website und ihre Facebookseite. Das neue Album "Tealicious" ist ab jetzt erhältlich. 

Ich hoffe, euch gefällt die Band ebenso gut wie mir! ;) 


So, jetzt aber finito mit der vielen Werbung! ;) Weiter komme ich zum eigentlichen Thema dieses Posts:

Seit langem schon hatte ich vor, euch noch die Bilder zu zeigen, welche ich anfangs meiner letzten Frühlingsferien (vor meiner Romreise) gemacht hatte. Ursprünglich wollten wir einfach mit Andy in den Europa Park, doch meine Mutter hatte dann die Idee, vorher noch Bregenz, Stuttgart und Plochingen anschauen zu gehen. Das haben wir dann auch gemacht und wir hatten sehr viel Spass! :D

Jetzt bin ich endlich einmal dazu gekommen, die besten Bilder auszusortieren. Wir waren zu dritt unterwegs - Meine Mutter, mein Gastbruder Andy und ich. Die Bilder sind leider nicht einheitlich wie sonst, sondern eher zusammengewürfelt, weil wir an drei verschiedenen Orten in kurzer Zeit waren. 

Ich hoffe, sie gefallen euch trotzdem! ;)



Reisefotografie - ROMA - Teil 4 / 4 (Vatikan und Engelsburg)

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Ciao! ;) 



Hier für euch noch der letzte Teil meiner Fotos von Rom. Diese Bilder drehen sich fast vollständig um den Vatikan. Ich muss gar nicht sehr viel mehr dazu schreiben, denn BILDER SAGEN MEHR ALS TAUSEND WORTE! :) 


Viel Spass beim Anschauen!


Reisefotografie - ROMA - Teil 3 / 4 (Strand, Kaiserforen, Vittorio Emanuele Denkmal, Forum Romanum, Kolosseum)

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Ciao! <3 


HAPPY EASTER! Frohe Ostern! Geniesst es! :D Zur Feier des Tages gibt es auch schon den dritten Teil meiner Fotos von der Romreise. Lasst euch von den Fotos ein bisschen aufwärmen; wir haben es ja schliesslich nötig mit dem kalten Wetter im Moment.. ;) Dieses Mal geht es um unseren Besuch am Meer, die Kaiserforen, das Vittorio Emanuele Denkmal, das Forum Romanum und das Kolosseum. Diese Fotos gehören zu meinen Lieblingsbildern! 



Viel Spass beim Anschauen!


Reisefotografie - ROMA - Teil 2 / 4 (Piazza del Popolo, Schweizergarde, Ostia)

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Ciao! :) 


Hier ist schon der zweite Post über Rom! Dieses Mal seht ihr Bilder vom Piazza del Popolo, der Schweizergarde und Ostia. Letztere gefallen mir persönlich besonders gut, weil die Farben so stark und frisch sind! Es war wunderschön! Hinterlasst mir eure Meinung wie immer in den Kommentaren unter diesem Post!


 

Viel Spass mit den Bildern!



Reisefotografie - ROMA - Teil 1 / 4 (Abendspaziergang, Caracalla Thermen, Pantheon)

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Ciao! :D


Wieder einmal hat mich das Fernweh gepackt... 

Dieses Mal ging es nach Rom mit meiner Lateinklasse. Da unsere Schulleitung die Reise jedoch nicht während der Schulzeit bewilligte, mussten wir eine Woche unserer Frühlingsferien dafür "opfern". Es hat sich sehr gelohnt, genauer gesagt - es war der absolute Hammer! Wir hatten viel Spass, haben viel gelernt und viel gesehen. Die Antike macht eben, wie so vieles andere, in der Praxis viel mehr Spass als in der Theorie! :D 

Natürlich habe ich wieder ganz viele Fotos gemacht - ich hoffe, sie gefallen euch! 



Da es so viele sind, werde ich sie wieder in Staffeln posten. Natürlich kann ich euch nicht alle zeigen, da es 875 Fotos sind (aussortiert!). Deshalb habe ich nur DIE BESTEN DER BESTEN rausgesucht. ;) 

Hier schon einmal Teil 1 von 4! Auf den Bildern seht ihr unseren Abendspaziergang in Rom, die Caracalla Thermen, das Pantheon und vieles mehr


Viel Spass!


Reisefotografie - Exkursion ins Elsass

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Eines meiner Lieblingsbilder! :D

Vom 28.10-29.10.13 habe ich mit meiner Klasse eine Exkursion in das wunderschöne Elsass gemacht - eine tolle kleine Reise, die uns allen sehr gefallen hat. Leider etwas verspätet, kommen jetzt die Bilder - von schönen Altstädten, Landschaften und Berberaffen! Übrigens tut es mir leid, dass es gerade so eine Bilderflut gibt, aber ich muss euch einfach alle zeigen! 

Viel Spass! :D





Stop an der Schleuse am Rhein:




Just smile! <3 :D


London 2013 - Reisetagebuch Teil 1 (Buckingham Palace, Big Ben, Westminster Abbey, Madame Tussauds & more)

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Am 24. März 2013, meiner Konfirmation, schenkte mir mein "Gotti" eine zweitägige Reise nach London, mit ihr zusammen. In das Flugzeug nach London, Gatwick, stiegen wir dann am 06.08.13 und landeten am 08.08.13 schon wieder in Zürich. Auch wenn wir nur kurze Zeit in der Stadt waren, die mir besonders gut gefallen hat, habe ich mir die Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen, tonnenweise Fotos zu schiessen... :) Die besten und einige Kommentare dazu findet ihr in den folgenden Posts über London. Hier ist Teil 1. 

Viel Spass!



Mein Gotti und ich am Flughafen Zürich

Ankunft am Londoner Flughafen Gatwick;
Ein Bild von der Queen Elisabeth 2. aus Bildern von Menschen

"Hello! London is calling!"

Reisefotografie Transatlantik Cruise - Reisetagebuch: TEIL 1/10 (Boston & Umgebung)

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Vom 09. bis zum 30. Juli war ich zusammen mit meinen Eltern auf einer Kreuzfahrt von Boston, Massachusetts, bis nach Amsterdam, Holland. Anstatt aber einfach quer über den Atlantik zu fahren, ohne je Land zu sehen, haben wir an vielen verschiedenen Orten angelegt. 

Wir sahen Boston (MA), Bonne Bay (Neufundland, Kanada), Red Bay (Labrador, Kanada), Küste von Grönland, 3 Stopps in Island (Isafjördur, Akureri, Seydisfjördur), Färör Inseln (Torshaven), Bergen (Norwegen), Stavanger (Norwegen), Lysefjörd (Norwegen), Amsterdam (Holland). 

4 Tage blieben wir in Boston, um anschliessend mit dem Kreuzfahrtschiff von der Holland America Line 17 Tage bis nach Amsterdam unterwegs zu sein. Natürlich haben wir sehr viel gesehen, und ich, als sehr begeisterte Fotografin, habe viele Fotos geschossen. Einige der besten fasse ich hier kurz zusammen. 

Da die Reise lange gedauert hat und ich über 2000 Fotos gemacht habe, gibt es von dieser Reise mehrere Posts (Teil 1 bis 10).

Viel Spass!




Sicht vom Flugzeug; Flug von Reykjavik nach Boston,
Eisschollen im Atlantik

Sicht vom Flugzeug; Flug von Reykjavik nach Boston,
Fluss

Kleine Kirche zwischen den Hochhäusern von Boston und dem Strassenverkehr im Nebel