Dankbarkeit

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Meine lieben Blogleser,


In diesem Moment, in dem ich diesen Artikel schreibe, sitze ich auf meinem Bett und lausche dem Regen. Sanft fällt er aufs Dach, in leichten trommelartigen Geräuschen. Doch ganz sachte. Ich kuschele mich in die Decke, schliesse die Augen. Und da überkommt mich ein Gefühl der grenzenlosen Dankbarkeit. Einfach so, in diesem Augenblick. Ich merke, wie ich für so Vieles in meinem Leben dankbar bin. Hauptsächlich für Personen, die ich in meinem Leben habe, aber auch für die alltäglichen Dinge. Begegnungen mit spannenden Menschen, lustige Momente mit den Liebsten, ein bisschen Zeit für mich allein. Man sagt ja immer so schön, dass einem alles weggenommen werden kann, nur die Erinnerungen nicht. Wie wahr. Deshalb bin ich dankbar für all die schönen Erinnerungen. Ich bin dankbar für jede einzelne Person, die ich jemals kennengerlernt habe, auch wenn mir nicht alle davon positiv in Erinnerung geblieben sind. Aber auch durch diese Leute bin ich stärker geworden und wäre heute wohl nicht so, wie ich bin. Ich bin dankbar für meine Begabungen. Dankbar für die vielen Möglichkeiten, welche ich habe. Dankbar, dass ich gesund bin. Ich bin dankbar, dass ich auf der ganzen Welt Freunde habe, mit denen ich teilweise nicht regelmässig Kontakt habe aber mit denen es sich bei einem Wiedersehen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern das letzte Mal gesehen. Es gibt so viele Dinge, für die ich dankbar bin. Und es tut gut, sich dies ab und zu bewusst zu machen. Denn Dankbarkeit zu empfinden ist etwas Grossartiges und es hilft einem dabei, zu merken, dass nicht alles selbstverständlich ist. Dadurch schätzt man Vieles wieder mehr und verhindert dabei, dass die wirklich wichtigen Dinge im Alltagsstress untergehen. 

Porträtfotografie - Long Bob

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Bonjour! 


Mindestens einen Monat lang habe ich überlegt, ob ich mir die Haare zu einem Long Bob schneiden soll. Meine langen Haare waren zwar schon schön, aber ich brauchte einmal wieder etwas neues, frisches, aufregendes. In meinem Kopf habe ich eine Pro-Contra-Liste geführt, die sich laufend ergänzt hat und mein ganzes Umfeld nach ihrer Meinung gefragt. Irgendwann kam ich zum Schluss, dass ich es unbedingt will, mir aber der Mut fehlt. Deshalb nahm ich den wenigen, den ich hatte, zusammen und liess mir meine langen Haare um mindestens die Hälfte kürzen - zu einem Long Bob. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und habe meinen "Mutanfall" noch keine Sekunde bereut. Ausserdem bekomme ich nur positive Rückmeldungen von allen Seiten. :-) Der Long Bob ist sehr abwechslungsreich, denn ich kann meine Haare so stylen, wie ich gerade Lust habe: Gerade, nach innen gebogen, wild, wellig, etc. Weil ich eine so grosse Freude an meiner neuen Frisur habe, hat es mich gestern, als ich den Nachmittag kurzfristig frei hatte, sehr gereizt, wieder einmal Selbstportäts zu machen. Das Ergebnis seht ihr nun hier. Viel Spass!


Eventfotografie - 30. Hornschlittenrennen Braunwald

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Meine lieben Blogleser 

Ich weiss, es ist schon wieder ewig her seit meinem letzten Blogpost - trotz guter Vorsätze. Das tut mir wirklich sehr leid aber um ehrlich zu sein, hatte ich die letzten paar Monate einfach gar keine Zeit, um zu fotografieren und Reisen mache ich im Winter meistens auch nicht. Also hatte ich gar nichts Brauchbares, was ich auf meinem Blog hätte posten können. Bis jetzt. Denn letzten Sonntag war in Braunwald, meinem Heimatort, das jährlich stattfindende Hornschlittenrennen. Dieses Mal war das 30. Jubiläum und mein Vater, der Präsident des Hornschlittenclubs Braunwald ist, bat mich, wie schon vor zwei Jahren, das Rennen und auch das ganze Drumherum zu fotografieren. Als ich meine Kamera und die Objektive aus der Kameratasche nahm, fiel mir auf, wie lange es schon her ist, seit ich das letze Mal fotografiert hatte! Anfang Januar, als Paula und Friede, zwei Freunde aus Deutschland, die ich im Austausch kennengelernt hatte, über die Neujahrstage zu Besuch waren. Aber da das Wetter überhaupt nicht so gut war wie man das gerne hätte, sind die Bilder nicht so gut geworden, als dass ich sie gleich hier teilen könnte. Aber an einem Nachmittag waren wir am Klöntalersee, Kanton Glarus, und die mystisch nebelige Stimmung und einzelne gefrorene Stellen ergaben durchaus schöne Bilder, die ich nächstens noch hier teilen werde. 

Austauschjahr - Summerpictures in Qingshui

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Dajia hao! 大家好!



Heute gibt es einmal wieder einen reinen Photo-Post von dem Photoshooting, welches ich mit Paula und Friede, den beiden deutschen Austauschschülerinnen, deren Namen auch schon öfters auf meinem Blog gefallen sind, gemacht habe. Und zwar gingen wir nach Qingshui, Paulas Wohnort in Taiwan, ein Vorort von Taichung. Dort hat es ein Gelände, welches früher als Wohnort für die Familien von Militärs gedient hat. Heute sind die Häuser verlassen und fallen langsam in sich zusammen. Besucher können durch die leeren Gassen laufen, die an den Mauern hängenden Bilder aus früheren Zeiten betrachten und sich die Häuser auch von innen anschauen. Der Ort ist wunderschön und speziell für Fotos und an jenem Tag hat das Wetter auch perfekt mitgespielt. Die Fotos von Paula und Friede, welche ihr hier seht, habe ich gemacht und die von mir hat Friede geschossen, welche auch immer mehr Freude an der Fotografie bekommt. :) Mehr will ich gar nicht sagen, sondern lasse jetzt einfach die Bilder für sich sprechen. Viel Spass :)


































Über einen Kommentar zu den Bildern würde ich mich wie immer überaus freuen! ;)


Alles Liebe,


Danielle


Austauschjahr - Penghu Island Trip

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Meine lieben Blogleser, 大家好!


Vor einem Monat hatten wir Austauschschüler die allerletzte Reise zusammen. Schon der Big Trip - eine Reise um ganz Taiwan (hier der Blogpost dazu) - war einfach genial und darum freuten wir uns auch riesig auf die Reise nach Penghu - eine Inselgruppe vor der Hauptinsel Taiwan. Ich hatte schon vorher gehört, dass es dort wunderschön sein soll und stellte mich daher darauf ein, viele schöne Bilder machen zu können. Diese zeige ich euch jetzt in diesem Blogpost und hoffe, dass sie euch gefallen. Neben den Bildern, die ich gemacht habe, kommen auch noch solche von dem Rotarier hinzu, der jeweils die Fotos auf den Reisen macht. 



Die Penghu Reise dauerte insgesamt vier Tage, wobei wir am Morgen des letzten Tages schon zurückflogen. Ein kurzer Flug von 45 Minuten, bei dem wir Taiwan von oben sahen, was echt cool war. 


Am ersten Tag fuhren wir mit einer Yacht zur "Bikini-Island". Eine kleine Insel, auf der an diesem Abend nur wir waren. Dort genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang, liessen Laternen mit unseren daraufgeschriebenen Wünschen steigen und sassen an unserem selbstgemachten Lagerfeuer. Der Abend mit allen zusammen war einfach wunderschön aber irgendwie auch traurig, weil wir merkten, dass es nicht mehr lange gehen wird, bis wir uns verabschieden müssen..




Paula und ich beim Mittagessen

Auf der Jacht

Emile, Lithauen

Alex (Deutschland), Tyler (USA), Paula (Deutschland) und ich

Stranselfie

Bikini Island

Friede, Deutschland









Exchange students live

Friede

Ivett (Mexiko) und Friede (Deutschland)

Emile (Litauen) und Luisa (Mexiko)

Astrid (Frankreich) und ich

International Family

Sonnenuntergang


Wunderschöne Stimmung..

Abendessen

Friede, Tyler, Astrid und ich

Laternen beschriften



Unser Lagerfeuer

Aufwachen im Paradies



Emile :)

Emile, Marthe und ich

Emile, Marthe und ich

Mexiko & Brasilien

Tauchen

Gruppenfoto
Weil ich die Schweizer Flagge vergessen habe, nehme ich das Badetuch von Tzu-Yen, meinem Gastbruder der ersten Gastfamilie, der vor einigen Jahren Austauschschüler in der Schweiz war und auch am Penghu Trip teilnahm

Marina, Brasilien

Ich

Taiwan

Rayara, Brasilien

Pedro, Brasilien

v.l.: Ich, Ivett (Mexiko) und Daniel (Australien)

Ivett und ich

v.l.: Ich, Ivett und Rayara


Nachdem wir am Morgen des zweiten Tages unseres Trips auf die Hauptinsel von Penghu zurückgefahren waren, besuchten wir einen sehr alten Tempel, um den sich die Wurzeln eines Baumes geschlungen haben. Danach schauten wir uns auch noch die sehr berühmte "Trans-Ocean-Bridge" an. Sie ist 2,5 Kilometer lang und somit die erste und längste Überseebrücke des fernen Ostens. Leider sind wir nicht über sie gelaufen, sondern haben nur Bilder gemacht. 


Die Wurzeln des Baumes sind gewaltig


Trans Ocean Bridge

Paula und ich

Einige Makroaufnahmen


v.l.: Johnny, Friede, Vig, ich und Tyler

Fischen à la Taiwan-Style.. Wir fanden es weniger toll

Rayara


Abends vom Dach unseres Hotels - Blick auf den Hafen



Eigentlich dachten wir alle, dass wir auch die berühmten Herzen von Penghu anschauen gehen würden, die das Wahrzeichen der Inselgruppe sind. Allerdings gingen wir dann nicht, weil es einen ganzen Tag beansprucht, dort hinzufahren und das nur, um einige Steine in Form von zwei Herzen nebeneinander gelegt zu sehen. Aber unsere Gruppenleitung meinte, es würde sich nicht lohnen. Letztes Jahr seien sie gegangen und auf der mehrstündigen Schifffahrt sei noch ein mancher seekrank geworden.. Stattdessen fuhren wir auf eine sehr kleine Insel irgendwo im pazifischen Ozean, wo wir badeten und schnorchelten. Die Korallen, die wir dort sehen konnten, seien die schönsten in ganz Taiwan. Alex und ich waren uns jedoch einig, dass das Schnorcheln in Palau (Hier der Post) viel schöner gewesen war.. ;)


Auf dem Weg zur kleinen Insel

Paula und ich am Sitzen auf den Klippen

Friede, Astrid und ich beim Schnorcheln


Paula und ich

Am Erkunden einer anderen, unbewohnten Insel




Ganz viele Seegurken





Seeigel


In Penghu findet jedes Jahr ein riesiges Feuerwerksfestival statt, welches wir an unserem letzten Abend auf den Inseln auch geniessen konnten. Eines der schönsten Feuerwerke, welches ich je gesehen habe; besonders auch deswegen, weil man das Gefühl hatte, dass die "Trans-Ocean-Bridge" dabei auch miteinbezogen wurde. Schaut selbst..


Die Brücke unter den Sternen vor dem Feuerwerk






Wie gesagt, war das Einzige, was wir am letzten Tag machten, in das Flugzeug im kleinen Flughafen von Penghu zu steigen und nach Hause zurück nach Taiwan zu fliegen.



Taiwans Küste von oben

Back home!

Ich hoffe, euch haben die Bilder gefallen. Über einen Kommentar unter diesem Blogpost würde ich mich wirklich sehr freuen. :) 



Alles Liebe, 


Danielle