Taiwan – Mt. Keelung, Yangmingshan, Hualien and my last two weeks in Taiwan

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Meine lieben Blogleser, 大家好!
Als ich meinen letzten Blogpost zu Ende geschrieben habe, hätte ich nicht gedacht, dass es so lange dauern würde, bis ich mir Zeit für den nächsten nehmen könnte. Damals hatte ich geschrieben, dass ich für meine Wanderung auf den Mount Keelung einen separaten Blogpost machen werde, da dieser allein schon lange genug werden würde, denn ich habe, wie immer, sehr viele Bilder gemacht, die es sich auf jeden Fall zu teilen lohnt. Allerdings bin ich mittlerweile bereits in China angekommen. Gerade sitze ich in der High Speed Railway zu meiner ersten Destination meiner Solo-Backpacker-Reise: Guilin. Davor war ich 3 Tage in Hong Kong, um mein Visa für China zu beantragen. Damit aber alles schön in der Reihenfolge bleibt, kommt jetzt zuerst noch der letzte Taiwan-Blogpost, bevor es dann mit Hong Kong, Gulin und allem Anderem weitergeht. (Kleines Update: Ich habe den Blogpost leider noch lange nicht an jenem Tag fertig geschafft und jetzt bin ich schon seit drei Wochen in China und habe in der Zwischenzeit sehr viel erlebt! Die Blogposts dazu folgen so schnell wie möglich – einer nach dem anderen – einige habe ich sogar schon fertig geschrieben aber die Bilder muss ich noch hinzufügen und nur schon das Auswählen dieser, geschweige denn das Bearbeiten, dauert ewig...) Let’s get started!

Taiwan – Three weekends with Swiss company

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Meine lieben Blogleser, 大家好!

Wo soll ich nur anfangen? Mehr als vier Wochen ist es her seit meinem letzten Blogpost und es gibt so viel zu erzählen ab dem Zeitpunkt, als Irina in Taipeh landete. Eigentlich wollte ich für jedes einzelne Wochenende mit ihr (deren es drei gab) einen Blogpost schreiben, aber da ich unter der Woche nebst der Schule absolut keine Zeit hatte und am Wochenende schon wieder zu beschäftigt war, mit Irina gemeinsam Neues zu erleben, ging dieser Plan nicht auf. Allerdings habe ich es anfangs noch versucht und schrieb über einen Grossteil unseres ersten Wochenendes im High Speed Rail (HSR) von Taipeh nach Kaohsiung vor etwas mehr als zwei Wochen. Da ich aber auf Deutsch schrieb und an einer Haltestelle ein Deutscher, der in Taiwan auf Geschäftsreise war, zustieg, sprach dieser mich, nachdem er in meinem Laptop deutsche Sätze gesehen hatte, auf Deutsch an und wir unterhielten uns, wodurch mein Blogpost an diesem Abend nicht mehr fertig wurde. Es war spannend von den Schwierigkeiten bezüglich Geschäfte mit Taiwanesen machen zu hören – meine Maturaarbeit ging schlussendlich genau darum (oder zumindest fast: „Schwierigkeiten und Chancen für Schweizer Unternehmen im chinesischen Markt“). Vieles, was er erzählte, überschnitt sich mit dem, was ich bereits während der Recherche und den Interviews im Rahmen meiner Maturaarbeit herausgefunden hatte und es war wirklich interessant, mich mit ihm darüber auszutauschen.

Nun aber zum Erlebten mit Irina. Am besten einfach der Reihe nach, Wochenende für Wochenende:

Taiwan – Song Shan Cultural and Creative Park Taipei (松山文創園區) & more

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Meine lieben Blogleser, 大家好!


In dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, sitze ich in dem süssen Kaffee im Song Shan Cultural and Creative Park, das sowohl Kaffee als auch Ausstellung/Laden ist. Gestern war ich
bereits einmal hier und bin heute abermals gekommen (einerseits ist es gemütlich und gut zum Arbeiten und andererseits ist mir diese eine Handtasche, die man auch zu einem Rucksack umfunktionieren kann und die von einem taiwanesischen noch jungen Label ist, nicht mehr aus dem Kopf gegangen und ich musste sie heute kaufen gehen – dazu später mehr). Allerdings werde ich den Blogpost nicht mehr hier fertig schreiben können, weil ich mit einer taiwanesischen Freundin (Elaine, welche mich damals im Austauschjahr zusammen mit meinem ersten Gastbruder Tzu-Yen am Flughafen abgeholt hat) zu einem frühen Mittagessen abgemacht habe – Hotpot! :-D


Am letzten Samstag, als ich beim Taipei Nangang Exhibition Center war und mich dort auf eine Parkbank setzte, nahm ich meinen Taiwan-Reiseführer hervor, den ich vor vier Jahren (vor meinem Austauschjahr) gekauft hatte und blätterte darin herum. Im Austauschjahr hatte ich diesen eigentlich gar nie gebraucht, weil mich meine Gastfamilien, die Rotarier oder die Rotexler (ehemalige Austauschschüler) überall hin mitgenommen haben und ich gar nie selbst überlegen musste, was ich noch alles sehen "muss", was eigentlich etwas traurig klingt aber es war nun mal wirklich so. Und wenn ich mir jetzt meinen Reiseführer anschaue, gibt es eigentlich wenige Orte in Taiwan, an denen ich noch nicht war, was echt erstaunlich aber auch toll ist! Aber da ich ja jetzt in Taipeh wohne, will ich die wenigen Orte in oder Nahe der Stadt, welche ich noch nicht entdeckt habe, in den nächsten Wochen/Monaten gerne noch anschauen gehen. Allerdings "wenig" sind es dann eben doch nicht... Als ich an besagtem Samstag in meinem Reiseführer das Kapitel zu Taipeh anschaute, war ich im ersten Moment total überfordert: So viele Orte, an denen ich noch nicht war und alle sollen "wunderschön" und "worth a visit" sein! Sofort hatte ich ein kleines Stress-Gefühl: Wie sollte ich es schaffen, all diese Orte zu besuchen, wenn ich doch nur die Wochenenden (und nicht einmal alle davon) zur Verfügung habe, da ich unter der Woche ja neben der Sprachschule absolut keine Zeit habe?! Dazu kommt noch, dass ich ja nicht nur das zu tun habe, sondern auch noch meine Reise nach China im Juni planen sollte (und zwar detailliert, weil man bei der Beantragung des Visums die ganze "Itinerary" inklusive Hotel-/Hostelbuchungen und Zugbillete vorlegen muss!) und einen Dokumentarfilm über die Recordings des zweiten Albums der Peppermint Tea Group schneiden "muss", nein eher darf... Long story short: Ich war in dem Moment echt gestresst. Aber dann habe ich gemerkt, dass es so ja echt auch nicht sein sollte! Ich muss meine Zeit hier trotzdem geniessen und nicht rumstressen, weil ich noch an diesen und diesen und diesen Ort "muss". Geholfen hat ausserdem, dass mir meine Gastschwester Tien Tien am Samstag Nachmittag beim Tee gesagt hat, welche Orte, die in meinem Reiseführer alle als super beschrieben sind, sich WIRKLICH lohnen. Deshalb habe ich jetzt ein paar wenige Orte auf meiner Bucketlist, dafür sind sie sicher schön. Zudem kommt ja meine Freundin Irina, welche ebenfalls in Braunwald aufgewachsen ist, mit mir die Kanti gemacht hat – die letzten zwei Jahre sogar zusammen, weil ich ja durch mein Austauschjahr ein Jahr später erst Matura gemacht habe – und nun seit letztem Sommer auf den Philippinen ist, nach Taiwan für drei ganze Wochen, wodurch wir auch noch einige Sachen gemeinsam anschauen gehen können; In rund neun Stunden sehen wir uns bereits wieder und ich freue mich riesig! :-) Dieses Wochenende werden wir zuerst nach Nantou reisen, wo wir meine Gastfamilie besuchen und von wo aus wir viele Ausflüge, wie an den Sun-Moon-Lake, nach Lugang, Changhua, Puli, etc. machen werden – alles Orte, die mit dem Auto (aber leider nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln) gut von Nantou aus erreicht werden können. Am Sonntag Abend fahre ich dann zurück nach Taipeh, weil ich unter der Woche wieder Schule habe, während Irina weiterreisen wird. Das nächste Wochenende reise ich ihr dann nach Kaohsiung nach (mit der High-Speed-Rail), wo wir das Wochenende gemeinsam verbringen. Am Sonntag wieder das selbe Spiel wie schon dieses Wochenende – Irina reist dann die Ostküste von Süden nach Norden hinauf, während ich die Woche in der Schule in Taipeh verbringe, und kommt dann am Freitag in Taipeh an, wo wir ihr letztes Wochenende verbringen werden, wodurch wir vielleicht auch noch Orte besuchen können, an denen ich auch noch nie war. Seid auf jeden Fall gespannt auf viele weitere schöne Bilder in den nächsten paar Wochen (obwohl ich noch nicht weiss, wann genau ich zeitlich meine Blogposts einplanen soll...).


In meinem letzten Blogpost habe ich noch vergessen zu erwähnen, dass wir an meiner Schule alle zwei Wochen jeweils am Freitag über die Mittagszeit eine Vorlesung haben; Letzten Freitag von Professor Kerim Friedman, der an der Dong Hwa University in Hualien am College of Indigenous Studies im Department of Ethnic Relations and Cultures unterricht. Er beschäftigt sich vor allem stark mit den verschiedenen Ureinwohnerstämmen in Taiwan und hat in dem nur 50-minütigen Vortrag versucht, seine Arbeit und Erkenntnisse zusammenzufassen, was wirklich sehr spannend war. Unter anderem ist mir geblieben, dass die rechtliche Lage bezüglich der Ureinwohnerstämme noch immer nicht geklärt ist, vor allem auch deshalb, weil nicht alle verschiedenen Stämme die es gibt, auch offiziell anerkannt sind, und weil das in den 1980er-Jahren eingeführten Gesetz, das den Ureinwohnern mehr Rechte geben sollte, der Verfassung teilweise widerspricht. Leider habe ich mir während dem Vortrag keine zusätzlichen Notizen gemacht, weshalb ich jetzt hier nicht zu sehr ins Detail gehen kann – ich möchte ja keine falschen Informationen geben. Wer sich aber für die Geschichte der Ureinwohner Taiwans interessiert, sollte mal diesen Artikel (Englisch) lesen, geschrieben von Ciwang Teyra, die selbst einem der Ureinwohnerstämme Taiwans angehört und die PhD-Kandidatin in Social Welfare an der University of Washington ist. Sie schreibt darüber, wer genau die taiwanesischen Ureinwohner sind, dass sie, genau wie die meisten oder alle Ureinwohnerstämme auf der ganzen Welt, unter der kolonialen Unterdrückung gelitten haben und dass der Kampf um ihre Rechte in Taiwan noch immer nicht vorüber ist. Wirklich spannender und empfehlenswerter Artikel, der mich, nebst der Vorlesung, angeregt hat, mich mehr über die Ureinwohner Taiwans und deren Geschichte zu informieren.


Leckeres mexikanisches Essen
Wo wir es gerade von Rechten haben: Am Dienstag Nachmittag nach der Schule wurde ich von Eliza, einer Mitschülerin gefragt, ob ich mit ihr und einigen anderen ICLP-Studenten mexikanisch essen gehen will, worauf ich natürlich nicht nein gesagt habe. Der Abend war wirklich schön, weil ich die Anderen jetzt auch mal ausserhalb der Schule (und auf Englisch, nicht Chinesisch, resp. manchmal "Chinglish"/"Chenglish") richtig kennenlernen konnte und das Essen und der Mojito in TienMu, einem Stadtteil in Taipeh, in dem sehr viele, vorallem amerikanische Expats wohnen, ausserordentlich gut waren. Als wir gerade fertig mit Essen waren, stiess Louise dazu; Sie war bis zu letztem Semester auch bei ICLP am Chinesisch lernen, arbeitet jetzt aber für eine NGO, welche ein Filmfestival of Human Rights in Taiwan organisiert. Dieses wurde in Hong Kong bereits mehrere Male durchgeführt und soll jetzt neu auch in Taiwan stattfinden – diesen Mai das erste Mal. Es gibt verschiedene Filmkategorien, unter Anderem auch die Kategorie "Frauenrechte". Als Louise von ihrer Arbeit erzählte, erwähnte sie, dass beispielsweise ein Schweizer Film ausgestrahlt werden soll, der in den 70er-Jahren in der Schweizer Pampa spielt, da in der Schweiz das Frauenstimmrecht erst dann eingeführt wurde... Ich wusste natürlich sofort, von welchem Film sie sprach: Die Göttliche Ordnung! Was für ein Zufall, dass sie genau diesen als Beispiel nahm, wo ich, die Schweizerin, neben ihr sass. Da das Filmfestival im Mai stattfindet und ich dann ja noch in Taiwan bin, werde ich auf jeden Fall versuchen, teilzunehmen! Ausserdem kenne ich ja jetzt Louise, welche das Ganze organisiert. Da alles noch zimlich vage ist, hat sie mir versprochen, mir mehr Informationen zu geben, sobald alles definitiv ist.

Spontanes mexikanisches Abendessen mit anderen ICLP-Studenten

Nach dem schönen Abendessen mit den anderen ICLP-Studenten habe ich noch mit einer meiner besten Freundinnen geskypet, die nun schon seit einem Jahr in Guinea (Afrika) ist, Anna. Es war das erste Mal, das wir es endlich hinbekommen haben zu skypen – nach 12 Monaten! Zwar haben wir Briefe und manchmal auch Kurz- oder Sprachnachrichten ausgetauscht aber nichtsdestotrotz ist ein Jahr ja doch ziemlich lange. Aber wie jedes Mal war es auch dieses Mal wieder so, dass es sich angefühlt hat, als hätten wir uns gestern das letzte Mal gesehen und gehört. Dadurch bin ich je länger je mehr überzeugt, dass es wirklich guten Freundschaften nichts ausmacht, wenn man sich einmal länger nicht austauschen kann – Hauptsache man holt das dann wieder nach, sobald man die Chance hat und das haben Anna und ich in unserem dreistündigen Telefonat auf jeden Fall gemacht. Es war sehr spannend, ihren Erzählungen von ihrem Leben und der dortigen Kultur zu lauschen und auch zu merken, wie sehr sie sich dort wohlfühlt und sich eingegliedert hat. Trotzdem freue ich mich dann natürlich, sie im Juli wieder in meine Arme schliessen zu dürfen, denn sie kommt eine Woche bevor ich von China nach Hause komme, in der Schweiz an. :-)


Gestern habe ich dann meinen Tag grösstenteils im Song Shan Cultural and Creative Park verbracht, der ca. 10 Gehminuten von meinem zu Hause entfernt ist. Das Gelände besteht ursprünglich aus einer alten japanischen Fabrik, welche nun für Ausstellungen und kleine Läden, welche hauptsächlich Produkte von taiwanesischen Marken anbieten, genutzt wird (ausserdem ist das Taiwan Design Museum auch dort aber das werde ich vermutlich an einem anderen Tag noch besuchen). An einem Ort habe ich dann die taiwanesische Marke "gourd" entdeckt, welche Taschen herstellt, die sowohl als Taschen als auch als Rucksack getragen werden können. Nach einer kurzen Internetrecherche habe ich herausgefunden, dass es die Marke noch nicht allzu lange gibt und sie daher noch nicht einmal einen eigenen Laden haben. Ihre Produkte werden ausschliesslich im Song Shan Cultural Park ausgestellt. Zudem sind sie gerade am Produzieren einer Tasche aus Canvas-Stoff, die wasserabweisend und wie die ausgestellte Ledertasche, welche ihr erstes Produkt ist, sowohl als Tasche als auch als Rucksack getragen werden kann. Die Ledertasche hat mir allerdings so gefallen, dass sie mir auch am Abend nicht mehr aus dem Kopf ging, wodurch ich sie heute Morgen kaufen gegangen bin – nebst dem, dass ich sowieso dringend einen Rucksack für die Schule brauchte, da das Herumschleppen in der Tasche, welche nur eine Schulter belastet, wirklich nicht gut tut, gibt es wohl auch kein besseres "Souvenir" aus Taiwan als eine Tasche einer einheimischen Marke – wahre Worte meiner Mutter. ;-)

Am besten gefallen im Song Shan Cultural and Creative Park hat mir das LiuLi-Café, welches ein Café als auch gleichzeitig Ausstellung und Laden ist. Obwohl der Raum ja eigentlich eine Fabrikhalle ist, ist es den Innenarchitekten gelungen, eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen, in dem die einzelnen Tische des Cafés abgetrennt sind. Dort habe ich dann mit einem Latte Macchiato ungefähr 3 Stunden am Film für die Peppermint Tea Group weitergearbeitet, was sehr gemütlich war. Anschliessend habe ich mir noch einige Ausstellungen in anderen Räumen angeschaut und den kleinen Park in der Mitte, um den das ganze Gebäude quasi viereckig darum herum gebaut ist, genossen. Dabei haben mich zwei taiwanesische Mädels angequatscht (welche sichtlich froh waren, dass ich Chinesisch konnte, weil ihr Englisch nicht so gut war), ob ich in ihrem Film mitmachen würde: Ich musste aus dem einen Gebäude laufen, kurz ein random Foto mit meiner Kamera machen, dann auf sie zulaufen und ihr das Kinn in die gebeutelte Hand legen, welche sie vor der Kamera hielt (wahrscheinlich, weil das so süss aussieht ^^). Sie haben mir dann den ganzen Film, den sie bis jetzt haben, gezeigt, und er sieht ziemlich cool aus, weil die gebeutelte Hand immer im Bild ist und die Leute dann auf die Kamera zulaufen und den Kopf dort hineinlegen. Leider waren die Beiden ziemlich im Schuss, daher konnte ich sie nicht fragen, wo ich denn das Endprojekt schlussendlich anschauen kann... Aber vielleicht entdecke ich es ja dann durch Zufall – gibt es ja immer mal wieder. Nun aber noch zu den Bildern im Song Shan Cultural and Creative Park:

Kaffee und Laden/Ausstellung in einem Raum

Gemütlicher Arbeitsplatz

Süssen Kaffee





Details





Der wunderschöne Garten in der Mitte des Song Shan Cultural and Creative Park




Neue Brille
Nach meinem Nachmittag im Song Shan Cultural and Creative Park ging ich meine neue transparente Brille (die man als weiteres "Souvenir" aus Taiwan betrachten könnte) in dem süssen Laden abholen, in dem ich sie letzte Woche entdeckt habe, nachdem ich im Internet durch Zufall auf den Laden gestossen war. Glasense heisst der kleine Brillenshop und liegt im Stadtteil Da'an in einer kleinen Seitenstrasse in einer Seitenstrasse. Da es vom Song Shan Park auch nur noch etwa 15 Minuten zu Fuss bis zum Laden waren (nur eine Station mit der Metro), entschied ich mich, auch noch dorthin zu laufen (dabei fiel mir auf, dass es manchmal gut ist, etwas längere Strecken in einer Stadt zu laufen, da man so diesen Teil viel besser kennenlernt und plötzlich merkt, was genau wo liegt). Im Laden angekommen wurde ich, wie schon letztes Mal, herzlich begrüsst und sie konnten es gar nicht erwarten, mir meine Brille zu übergeben und mich weiter über die Schweiz auszufragen und wie ich Taiwan finde und warum ich so gut Chinesisch kann. ;-) Da es noch ein paar andere Kunden hatte, musste ich kurz warten, bis der Chef des Ladens, ein sehr sympathischer Taiwanese Mitte dreissig, meine Brille dann noch auf mein Gesicht ausrichtete (resp. die Brille so einstellte, dass sie perfekt hält und mir nicht auf der Nase nach vorne rutscht). Da es beim vorherigen Kunden länger gedauert hatte und der Laden zumachte, machten sie die Vorhänge beim Ladenfenster bereits zu, während der Chef meine Brille richtete. Gleichzeitig habe ich mich mit ihm und den drei jungen Frauen, welche im Laden arbeiten, rege über alles Mögliche ausgetauscht und eine der dreien machte noch Fotos – bin gespannt, wie lange es geht, bis diese auf der Instagramseite des Ladens landen. ;-) Sie haben während des Gespräches (wenn ich irgendeine Satzstellung gewählt habe, die etwas "spezieller/komplizierter" ist) sicher drei Mal gesagt, wie super mein Chinesisch sei. Es ist irgendwie immer noch jedes Mal schön, wenn mir das Taiwanesen sagen – ich habe eigentlich erwartet, dass es mir in Taipeh weniger Leute sagen werden, einfach weil es hier mehr Ausländer gibt, die Chinesisch lernen, als in Nantou. Aber trotzdem höre ich es prakisch jeden Tag; Sei es von taiwanesischen Freunden oder den Verkäufern an einem Essensstand oder in einem Laden.



Als ich gestern Abend nach Hause kam, fragte mich einer der beiden Security-Männer in unserem Hochhaus (deren Job es ist, im Eingang des Gebäudes zu sitzen und dort zu schauen, dass es nur Leute betreten, die hier wohnen), ob ich denn bereits gegessen habe, was ich bejahte. Darauf sagte er, ich solle doch noch ein bisschen mehr essen, ich sei ja viel zu dünn! Er finde, etwa drei Kilo mehr würden mir sicher nicht schaden... Ich musste mir ein Lachen verkneifen, einfach weil das wieder einmal so eine typische Taiwan-Situation war und habe so getan, als hätte ich tatsächlich vor, seinem Ratschlag zu folgen. Während dem Gang zum Lift ist mir dann durch den Kopf gegangen, dass es ja eigentlich komisch ist, wenn sie mir immer sagen, ich sei zu dünn; Schliesslich sind die meisten Taiwanesinnen noch einmal ein Stück dünner (oder schlanker) als ich und diesen sagt ja auch niemand, sie seien zu dünn. Aber ja, lassen wir diesen Widerspruch einfach mal auf sich beruhen. Auf jeden Fall sind die beiden Security-Männer in dem Gebäude, in dem ich wohne, immer sehr nett, wenn ich nach Hause kommen und sind interessiert daran, wo ich war und wie es mir dort gefallen hat – sie freuen sich immer ab einem kleinen Schwatz mit mir. :-)


Heute war ich dann, wie im ersen Absatz dieses Posts beschrieben zuerst noch einmal im Song Shan Park und danach mit Elaine Hotpot essen. Es war richtig schön, sie nach fast drei Jahren wieder zu sehen und uns über alles Mögliche auszutauschen. Zudem habe ich sehr geschätzt, dass ich mit ihr wirklich auch ein tiefgründiges Gespräch halten konnte und nicht nur oberflächlichen Small-Talk wie mit den meisten Anderen. Das tut manchmal sehr gut. Nach unserem leckeren Mittagessen gingen wir noch gemeinsam einen Kaffee trinken und fanden währenddessen heraus, dass Elaines Brille ebenfalls aus dem gleichen kleinen Laden (Glasense) ist wie meine! Was für ein lustiger Zufall! Wir entschieden uns, mit meiner Kamera noch ein gutes Bild von uns mit unseren Brillen zu machen und das dann dem Laden zu schicken, da diese sich sicher darüber freuen. ;-)

Hotpot

Elaine und ich mit unseren Brillen von Glasense



Übrigens entstand dieser Blogpost über den ganzen Tag, weil ich immer mal wieder einen Absatz mehr geschrieben habe. Jetzt ist mittlerweile schon nach Mitternacht und Irina landet bereits in einer Stunde! :-D

So, das war es vorerst mal wieder von mir. Wie immer freue ich mich natürlich über Kommentare – sowohl unter diesem Post als auch als private Nachricht. Danke an dieser Stelle für die vielen lieben Rückmeldungen! ;-)

Alles Liebe
Danielle

Taiwan – New Chinese name, my weekend and many thoughts

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Meine lieben Blogleser

Um es schon vorwegzunehmen: Diese Woche habe ich nicht wirklich viel "erlebt" im klassischen Sinne, sondern war so sehr mit Chinesisch Lernen beschäftigt, dass ich einfach keine Zeit hatte, noch anderes zu machen (der neuseeländische Diplomat, der auch bei ICLP studiert, hat mir erzählt, dass er etwas im Klintsch ist, weil er einerseits nur 8 Stunden am Tag arbeiten, also in seinem Fall lernen, sollte von der neuseeländischen Botschaft aus aber er deutlich über acht

Stunden braucht, um richtig auf die Stunden vorbereitet zu sein...). Trotzdem habe ich natürlich Einiges gemacht und mir ist Vieles durch den Kopf gegangen. Die ganze Woche habe ich mir deswegen immer wieder Notizen gemacht, weil ich wusste, dass einige Gedanken der vergangenen Woche definitiv in diesen Blogpost müssen.

Wie im letzten Blogpost bereits erwähnt, habe ich meinen Chinesischen Namen von 張大妞兒 (zhang1 da4 niu1 er) auf 何欣穎 (he2 xin1 ying3) gewechselt. Das erste Zeichen, 何, ist mein Nachname, den ich aufgrund der Ähnlichkeit zu meinem Schweizer Nachnahmen gewählt habe. Dieses Zeichen hat nicht wirklich viel Bedeutung. Beim Vornamen konnte ich aber all die Sachen einfliessen lassen, die mir wichtig waren. So bedeutet 欣 etwa "happy, joyous, delighted" und 穎 steht für "intelligent, bright, clever, gifted". Das mag jetzt auf den ersten Blick vielleicht etwas hochnäsig wirken, denn ich habe diese Zeichen ja selbst ausgewählt. Allerdings geben taiwanesische und chinesische Eltern ihren Kindern ja auch nur Namen mit Zeichen, deren Bedeutung äusserst positiv ist (und von denen sie hoffen, dass diese dann auch tatsächlich Einfluss auf die Persönlichkeit des Kindes haben...). Schön ist, dass mir bereits viele Leute, nachdem ich mich ihnen vorgestellt habe, unabhängig voneinander gesagt haben, wie schön mein Name klinge. :-) Ich bin also bisher sehr zufrieden damit. Ich habe mir übrigens auch vorgenommen, dann einmal meinen Kindern gleich auch noch einen chinesischen Namen zu geben – für den Fall, dass es sie auch ebenfalls Asien ziehen sollte. Dann sind sie wenigstens schon einmal mit einem guten und passenden Namen ausgerüstet. ;-)

Taiwan – One weekend in Nantou and my first week of school

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Meine lieben Blogleser


Kaum zu glauben, dass mein letzter Blogpost schon wieder 9 Tage her ist... Die Zeit vergeht momentan wie im Flug! Und zwar hatte ich – auch wenn ich gewollt hätte – die vergangene Woche wirklich absolut keine Zeit für einen Post, weil ich so vielbeschäftigt bin seit dem Schulanfang letzten Montag. Letztes Wochenende war ich zudem in Nantou, wo ich natürlich keine Zeit hatte, mich mit Blogposts rumzuschlagen, da ich zu beschäftigt war, Sachen mit meinen Gastfamilien zu erleben! ;-)

Nun nehme ich mir aber Zeit für eine Zusammenfassung der letzten Woche – auch für mich selbst, um sie noch einmal durchzuspielen und die schönen Momente abermals "zu erleben".

Wochenende in Nantou

Bild von Lawyer Baba, Doris Mama und mir auf dem Büchergestell
Nachdem ich am Freitag Mittag meine Schulbücher in der Sprachschule kaufen gegangen bin, nahm ich am frühen Nachmittag die High Speed Rail von Taipeh nach Taichung (dauert nur eine Stunde anstatt wie mit dem Fernbus dreieinhalb bis vier Stunden), wo mich mein erster Gastvater, Lawyer Baba, abholte. Es war ein freudiges Wiedersehen, auch wenn wir uns das letzte Mal im August gesehen hatten, wo meine ersten Gasteltern und ihre zwei Töchter, Ting Ting und Tien Tien, bei uns in der Schweiz auf Besuch waren. Als Erstes fragte mich Lawyer Baba, ob ich meinen internationalen Führerschein hätte, was ich bejahte, denn ich hatte diesen kurz vor meiner Abreise noch machen lassen (hauptsächlich, um Ende Mai ein Scooter mieten zu können und mit Marthe, meiner norwegischen Freundin, die damals auch einen Austausch in Taiwan gemacht hat, die Ostküste entlangzufahren wenn sie Ende Mai für zwei Wochen nach Taiwan kommt – dazu gibt es dann sicher auch einen Blogpost!). Allerdings traute ich mir in diesem Moment noch nicht zu, auf Taiwans Strassen zu fahren. Als wir dann aber im Auto sassen und Lawyer Baba fuhr, merkte ich, dass es trotzdem kein Problem gewesen wäre – kaum Verkehr und die grösste Strecke nur Autobahn. Deshalb fuhr ich dann am nächsten Tag, wo wir Nainai, meine taiwanesische Grossmutter, in ihrem neuen zu Hause besuchten (dazu später mehr).

Taiwan – Exploring Taipei and myself

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Meine lieben Blogleser, 大家好!

Als Erstes wollte ich mich bei denen bedanken, die mir in den letzten paar Tagen die Rückmeldung gegeben haben, wie sehr sie sich freuen, dass nun wieder regelmässig neue Posts auf meinem Blog zu lesen sind. Das freut mich natürlich auch sehr und motiviert zudem, mich jeweils hinzusetzen und alles Erlebte zusammenzufassen. Gerade fehlt es mir aber sowieso nicht an Motivation, da es einfach wieder viel zu erzählen gibt, weil ich so viel erlebe und mir so viel durch den Kopf geht.

Die letzten paar Tage hatte ich ja einfach Zeit, mich etwas in Taipeh umzuschauen, da meine Sprachschule erst am kommenden Montag anfängt. Morgen kann ich meinen Stundenplan und andere Infos an der Uni abholen; Dann weiss ich endlich, wann ich welche Stunden habe. Ich freue mich ehrlich gesagt sehr, wieder einmal in die Schule zu gehen. Die letzten paar Monate war es zwar schön, nicht jeden Abend nach der Arbeit noch lernen zu müssen, sondern einfach das zu machen, auf was ich Lust hatte (und natürlich einiges für meinen Aufenthalt hier in Taiwan zu planen). Aber ich merkte teilweise auch sehr stark, dass ich das Lernen irgendwie vermisse. Nun freue ich mich auf das „Hirnfutter“, welches ich ab nächster Woche wieder konsumieren kann. ;-) Zudem merke ich, wie mein Chinesisch – so super ich mich im Alltag auch verständigen kann – schon noch etliche Lücken hat, die ich nun schnellstmöglich schliessen will. Es sind manchmal kleine Sachen aber sie stören mich trotzdem. Nebst dem, dass ich mich also freue, mein Hirn mal wieder anstrengen zu müssen, freue ich mich auch sehr, dass ich mein Chinesisch nun extrem verbessern werden kann. Denn in meinem Austauschjahr hatte ich nie wirklich richtige Chinesischlehrer. An meiner Schule wurden Alex (der deutsche Austauschschüler, der auch in Nantou gewohnt hat) und ich manchmal von einigen der Lehrer an unserer Schule auf freiwilliger Basis unterrichtet, aber es war nicht so regelmässig und vor allem überhaupt nicht aufeinander aufbauend (obwohl es natürlich sicher gut gemeint war und sie sich wirklich Mühe gegeben haben). So gut Chinesisch gelernt habe ich nur, weil ich mich erstens gezwungen habe, die Schulbücher im Selbststudium durchzunehmen und die Zeichen darin zu lernen und ich einfach immer meine Gastfamilien oder taiwanesischen Freunde gefragt habe, wie man was sagt. So zu lernen ist zwar natürlicher, hat aber auch das Potenzial zur „Lückenbildung“, weil man einfach immer das lernt, was man gerade braucht und nichts aufeinander aufgebaut ist. Von der Sprachschule verspreche ich mir jetzt, genau diese Lücken zu schliessen und mein Chinesisch Schritt für Schritt zu verbessern. Ich bin also topmotiviert! :-)

Taiwan – It's good to be back!

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Meine lieben Blogleser,  大家好!

Gestern bin ich in Taipei angekommen nach ca. 15 Stunden Reisezeit auf der ich kein Auge zugemacht habe (ich war einfach nicht müde, weil in der Schweiz immer noch Tag, jedoch in Taiwan – und im Flugzeug – bereits Nacht war). Das Wetter in Hong Kong und dann auch in Taiwan war einfach traumhaft, wodurch man vom Flugzeug aus die beste Aussicht hatte. Es war episch, als wir den Flughafen von Hong Kong anflogen; Der Himmel am Horizont bereits leicht rosa und während dem Sinkflug dämmerte es langsam. Man sah die Frachtschiffe auf dem Wasser, die lange Autobrücke, die Hügel rings um Hong Kong,.. Einfach nur wunderschön. Als ich dann mit dem Flugzeug von Hong Kong nach Taipei flog, wiederholte sich mein Staunen ein weiteres Mal; Seht selbst:

Taiwan – and off she goes again...

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Meine lieben Blogleser

Ich werde mich dieses Mal nicht entschuldigen, dass ihr so lange schon wieder keinen neuen Post mehr auf meinem Blog lesen konntet. Es gibt eigentlich auch gar keinen guten Grund, warum dem so war. Ich hatte irgendwie einfach keine Lust aufs Schreiben und hatte das Gefühl, auch nicht wirklich viel zu erzählen zu haben. Dies wird sich nun aber wieder ändern. Denn jetzt, wo ich diese Zeilen schreibe, sitze ich im Flugzeug Richtung Taiwan! Ja, ich gehe zurück in meine zweite Heimat und zwar für drei Monate. Ich werde dieses Mal in Taipei in nicht mehr Nantou City (mein Wohnort im Austauschjahr) wohnen – als Landei will ich jetzt auch mal das Leben in einer Grossstadt erleben ;-) – und dort an einer der beiden Sprachschulen der National Taiwan University (International Chinese Language Program) mein Chinesisch noch einmal richtig aufpolieren. Danach werde ich noch einen Monat alleine in China reisen gehen, worauf ich mich extrem freue. Mal wieder einen Schritt weiter raus aus der Komfortzone – nur so kommt man als Person weiter.

Vor ungefähr einem Jahr war ich noch unschlüssig, ob ich nach der Matura direkt an die Uni gehen oder doch noch ein Gap Year machen sollte. Zuerst fand ich, dass ich mein Gap Year in Form meines Austauschjahres in Taiwan ja irgendwie bereits hatte und im Assessmentjahr nur schon dadurch ein Jahr älter gewesen wäre als meine Mitstudenten, welche nie ein Zwischenjahr gemacht hatten. Zusätzlich hat ein Direkteinstieg in den Unialltag den Vorteil, dass man noch eher im Lernmodus drin ist, was ich jetzt ehrlicherweise nicht mehr behaupten kann... Allerdings werde ich die nächsten drei Monate in Taiwan wieder zur Schule gehen und zwar intensiv, wodurch ich mit ziemlicher Sicherheit wieder "lernen lerne", resp. mich darauf einstellen kann. Als ich eigentlich schon ziemlich sicher war, dass ich direkt an die Uni gehen würde, habe ich plötzlich gemerkt, dass ein Zwischenjahr trotzdem das wäre, was ich eigentlich will. Ich habe gefühlt, dass ich es später wahrscheinlich bereute, wenn ich es nicht machte. So entschloss ich mich, es trotzdem zu tun und mir damit auch die Zeit zu nehmen, einmal eine längere Zeit als nur zwei bis drei Wochen am Stück zu arbeiten und somit Arbeitserfahrung zu sammeln und anschliessend reisen zu gehen. Denn ich wusste: Vor allem Taiwan und China sind Länder, die ich während dem Studium aufgrund des tropischen und subtropischen Klimas im Juli und August (dann wenn Semesterferien und die Prüfungen vorbei sind) nicht mehr bereisen kann. Also entschied ich mich, dass das für mich die richtige Entscheidung ist und ich habe es bisher noch nicht bereut. Ausserdem freue ich mich durch diese Pause jetzt schon sehr auf die Uni, was nur durch ein bisschen Abstand vom Lernen überhaupt erst möglich geworden ist.

Nun sitze ich also im Flugzeug nach Hong Kong und danach nach Taipei. Die Zeit zwischen meiner Matura letzten Juni bis zu meiner Abreise vor einigen Stunden ist unglaublich schnell vergangen. Die drei Sommermonate, welche ich im Lese- und Kulturcafé BSINTI in meinem Heimatdorf Braunwald gearbeitet habe, dann die fünf Monate bei Schindler in Luzern in der Kommunikationsabteilung als Praktikantin und dazwischen all die tollen Projekte wie die musikalische Begleitung der Theatergruppe "Bruuwalder Speillüt" bei den vier Vorstellungen von "Beauty and the Beast" zusammen mit meiner Freundin Rebecca, die Woche in Spanien, die ich mit "The Peppermint Tea Group" verbringen durfte, als diese ihr neues Album aufnahmen und ich mit der Kamera dabei sein durfte, und und und. Ich bin unendlich dankbar, was ich nur schon bisher in diesem Jahr erleben durfte und freue mich nun extrem darauf, was mich in Taiwan und vor allem dann in China erwartet. Es ist doch wirklich ein Privileg, reisen zu können.

Foto vom Flug von Hong Kong nach Taipei: Traumhaftes Wetter über Hong Kong
So, nun werde ich mal meine Augen schliessen und versuchen zu schlafen. In der Schweiz ist zwar erst fünf Uhr Nachmittags aber in Hong Kong und Taiwan ist es bereits Mitternacht und da, wo wir jetzt sind ist es stockdunkel. Mal schauen, wie erfolgreich ich meinem Körper vorgaukeln kann, dass jetzt schon Schlafenszeit ist. Noch sechs Stunden Flug habe ich vor mir bis Hong Kong und von dort nochmals eineinhalb Stunden bis nach Taipei. In zehn Stunden werde ich dann
endlich meine dritte Gastfamilie wiedersehen, die mich am Flughafen abholt! Ach, wie ich mich schon auf das Wiedersehen freue!

Reisebericht mit Bildern – Norddeutschland (Ringstedt, Bremen, Cuxhaven Wattenmeer, Segelfliegen, Lübeck)

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Meine lieben Blogleser


Nach unserer gemeinsamen Zeit mit Friede in Amsterdam und dem anschliessenden Kurzaufenthalt in Brüssel war ich noch ein paar Tage bei Paula zu Hause eingeladen – in Ringstedt im flachen Norddeutschland, eine halbe Stunde von Bremerhaven und eine Stunde von Bremen entfernt. Ursprünglich hatten wir geplant, bei gutem Wetter für ein paar Tage von ihrem zu Hause aus an die Ostsee zu fahren aber da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem:
Wenn ich an die fünf tollen Tage bei Paula denke, habe ich irgendwie das Gefühl, das Wetter sei immer gut gewesen... Vielleicht lag es auch einfach an der guten Gesellschaft und am Gefühl, herzlich willkommen zu sein. Und zusätzlich liegt es wohl auch an unserem schönen Spaziergang um den See in Bad Bederkesa während der Golden Hour am ersten Abend, wo ich viele schöne Bilder geschossen habe, die ich nun mit euch teilen werde. Wir haben in diesen paar Tagen so viel erlebt und gesehen und trotzdem war es nie anstrengend – im Gegenteil sogar! Nach unseren Tagen in Amsterdam und Brüssel, wo wir den ganzen Tag immer unterwegs waren, tat es gut, sich so richtig entspannen zu können aber dabei trotzdem einiges zu erleben, wie zum Beispiel den spontanen Segelflug mit Paulas Vater als Pilot. Einfach fantastisch! Ausserdem haben wir auch das wirklich sehr empfehlenswerte Deutsche Auswandererhaus, ein Museum über die Aus- und Einwanderer, die in Bremerhaven ihre Reise antraten oder dort ankamen, besucht (Kleine Side-note: Es sind mehr Leute von Bremerhaven aus ausgewandert als von Hamburg!). Zudem waren wir auf einem Spaziergang durch das Wattenmeer in Cuxhaven an der Nordsee und haben dort Fischbrötchen gegessen, waren in den süssen Vierteln von Bremen und haben das schöne Städtchen Lübeck mit seinen Hinterhöfen entdeckt... Ich freue mich bereits jetzt darauf, Paula und ihre Familie eimal bei uns in der Schweiz willkommen zu heissen!

Nun kommen die Bilder, von denen ich im vorherigen Abschnitt gesprochen habe. Da es sehr viele geworden sind, welche ich in diesem Post teilen will (ungefähr 70!), habe ich sie in Abschnitte unterteilt und jeweils noch ein paar Sätze dazu geschrieben. Ich hoffe, sie gefallen euch! Über einen Kommentar freue ich mich immer, also nur zu! ;-)

Reisefotografie – Bruxelles

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Salut meine lieben Blogleser!

Jetzt hat es doch länger gedauert, bis ich wieder einmal Zeit für meinen Blog finden konnte oder, anders ausgedrückt, mir diese genommen habe. Nun nehme ich sie mir aber wieder einmal ganz bewusst. 

In den letzten Wochen war ich sehr stark damit beschäftigt, eine spannende Praktikumsstelle für die nächsten fünf Monate zu finden und habe viele Bewerbungen geschrieben. Nun habe ich eine sehr spannende erhalten! Damit hat die lange Suche ein Ende und ich kann aufatmen, da ich nun endlich weiss, was ich die nächsten Monate, bevor ich abermals nach Taiwan gehe, machen werde.

Daneben habe ich mir auch viel Zeit genommen, mich nach einer neuen Spiegelreflexkamera umzuschauen. Denn meine jetzige ist langsam am Ende. Wenn ich den Auslöser drücke, löst sie sehr oft nicht mehr aus, sogar dann, wenn ich den Auslöser mit meinem Finger mehrere Sekunden lang gedrückt halte. Ausserdem funktioniert der Auto-Fokus überhaupt nicht mehr gut und stellt falsch oder irgendwie merkwürdig scharf. Und immer manuell fokussieren zu müssen ist einfach mühsam. Diese beiden doch sehr störenden Dinge, die das Fotografieren zu einer Mühsamkeit werden lassen, haben mich dazu veranlasst, mich, wie gesagt, nach einer neuen Kamera umzuschauen. Eigentlich trifft sich das sowieso gut, da ich schon lange einmal vorhatte, meine jetzige Einsteigerkamera, die Canon EOS 550D, durch eine etwas professionellere einzutauschen, damit ich auch mehr Einstellungsmöglichkeiten habe und somit meine Fotografiekenntnisse ein grosses Stück erweitern kann. Nach langem Hin und Her ist jetzt die Canon EOS 80D mein Favorit, nachdem ich unter anderem auch die 7D Mark II in Erwägung gezogen habe. Die 80D ist eine Kamera für fortgeschrittene Amateure, wohingegen die 7D schon zu den Profi-Kameras gehört. Die 80D erfüllt meine Wünsche aber einfach besser, da sie für Videoaufnahmen besser geeignet ist, ein dreh- und schwenkbares Display mit Touchscreen hat und via WiFi mit dem Smartphone verbunden werden kann. Zudem ist sie auch 200g leichter. Dafür macht sie 3 Bilder weniger pro Sekunde als die 7D Mark II, aber dies wäre vor allem dann wichtig, wenn man oft schnelle Motive vor der Linse hat, wie beispielsweise bei der Sportfotografie. Da ich mich aber nicht auf ein spezielles Motiv festgelegt habe und dies auch in Zukunft nicht will, denke ich, dass die 80D meine Wünsche und Erwartungen bestens erfüllen kann. Sie ist auf jeden Fall schon einmal ein ganzes Stück besser als meine jetzige Kamera, die wirklich für Fotografie-Einsteiger gedacht ist. 

Mit der neuen Kamera werden auch wieder viele neue Bilder auf meinem Blog zu sehen sein. Bis sie aber bei mir ankommt, mache ich eine kleine Fotografiepause, da das Fotografieren mit meiner alten Kamera echt kaum mehr Spass macht... Schon beim Aussortieren der Fotos von unserer Reise nach Amsterdam musste ich schockiert feststellen, wie oft der Auto-Fokus offensichtlich nicht richtig funktioniert hat, wodurch das Bild – auch wenn der Bildausschnitt und das Licht und alles sonst toll gewesen wäre – einfach nichts mehr wert war. Daher warte ich lieber ein bisschen und lege dann aber dafür wieder voll los! ;-) Die Pause zu überbrücken wird aber sowieso kein Problem sein; Ich habe noch genügend Bilder auf Lager.


Nun zu den Bildern von Paulas und meinem einen Tag in Brüssel. Am Freitagabend, den 21. Juli kamen wir mit dem Bus an, bezogen unser Zimmer, welches ich über Airbnb gebucht hatte, und verbrachten den Abend mit Augustin, der auch mit uns in Taiwan im Austausch gewesen war, seiner Freundin Indra und noch ein paar anderen ihrer Freunde. Zufall war, dass dieser Tag genau der Nationalfeiertag Belgiens war. Daher war der Grand Place, wo wir den Abend verbrachten, voll mit Leuten und die wunderschönen, mit Gold verzierten Gebäude wurden mit den unterschiedlichsten Farben beleuchtet. Am nächsten Tag entdeckten wir dann noch die anderen schönen Orte Brüssels, wie zum Beispiel den Palais de Justice, und genossen unsere Zeit dort in vollen Zügen, bevor wir dann in der Nacht unseren Bus Richtung Norddeutschland nahmen. Viel mehr dazu werde ich nicht schreiben. Ich will die Fotos einfach für sich selbst sprechen lassen – allesamt scharf, versteht sich. Schliesslich habe ich nur die besten genommen und die schlechten, unscharfen aussortiert. ;-) Ausserdem habe ich auch noch ein paar GoPro Bilder hineingenommen. 

Fahrradtour: Glarnerland–Leukerbad–retour

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Meine lieben Blogleser

Morgen werden mein Freund und ich auf unsere zweite lange Fahrradtour (eigentlich müsste man sagen "Flyer-Tour", da wir die E-Bikes nehmen) durch die Schweiz gehen. Ziel ist, genau wie letztes Jahr, Leukerbad, ein kleines Dorf in den Walliser Alpen. Dieses Jahr werden wir eine andere Route nehmen als das letzte Mal aber bei der Planung ist mir eingefallen, dass ich das letzte Jahr gar keinen Post mit Bildern von unserer letzten Tour auf meinem Blog gemacht habe! Da das jetzt, ein gutes Jahr später, ja eigentlich ganz gut passt (Hashtag Throwback und so), habe ich mich entschieden, noch die besten Bilder unserer Route von letztem Jahr mit euch zu teilen. Die Bilder und der Bericht von diesem Jahr folgen dann nach den Posts über Brüssel und Norddeutschland, welche ich auch noch geplant habe. 

Als ich durch die Bilder unserer letzten Fahrradtour gegangen bin, ist mir aufgefallen, dass ich gar nicht so viele habe, besonders nicht von allen Orten, die mir noch bestens in Erinnerung sind. Das lässt sich damit erklären, dass wir letztes Jahr in zwei Tagen hin- und und auch in zwei Tagen zurückgefahren sind, wodurch wir nicht wirklich viel Zeit für Zwischenstops an den schönen Orten hatten, die wir mit unseren Fahrrädern durchquerten. Aber es zählt ja die Erinnerung und die ist sehr schön. Dieses Jahr haben wir aus der Erfahrung von letztem Jahr gelernt und mehr Zeit für Zwischenstopps eingeplant. Deshalb werden uns vier Tage für die Hinfahrt Zeit nehmen und haben bereits entschieden, was für Orte wir länger besuchen werden.

Jetzt aber zuerst einmal die Fotos von letztem Jahr, angefangen mit der Karte der Route, welche wir das letzte Jahr gefahren sind. Viel Spass!

Route vom letzten Jahr

Reisebericht mit Bildern – Amsterdam

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Meine lieben Blogleser

Lange habe ich mir überlegt, was ich in diesen Post reinschreiben soll... Etwas Kreatives, Originelles... Aber es kamen irgendwie keine guten Ideen. Eigentlich hatte ich Lust, gar nichts zu schreiben, nur die Bilder reinzuklatschen und fertig. Aber dann wäre ich mit meinen hohen Ansprüchen an mich selbst wohl nicht ganz (respektive gar nicht) zufrieden gewesen, gemessen daran, was man denn alles aus einem Post über eine Reise in eine so coole europäische Stadt wie Amsterdam machen kann. Besonders dann, wenn man zum Reisebericht auch schon all die guten,
selbst geschossenen Fotos hat, an denen man sich erfreut. Deshalb gibt es jetzt also doch einen Text zum Bild. Und noch dazu keinen kurzen – allerdings nicht so kreativ wie zuerst vorgesehen. Schliesslich will ich Amsterdam und den fünf erfüllten, schönen Tagen, die ich dort mit Friede und Paula verbringen durfte, gerecht werden. Das ist auch mit ein Grund, warum es etwas länger gedauert hat, bis ich diesen Post zusammen hatte. Schreiben braucht eben seine Zeit. Ich hoffe, ihr seht diesem Post meine Mühe und Sorgfalt an und geniesst ihn dementsprechend. ;-) Neben dem grossen Aufwand, der mit so viel Text einhergeht, war ich die ganze vorletzte Woche auch noch weg: Ich ging als Betreuerin mit in eine Ferienwoche für erwachsene Beeinträchtigte, organisiert vom Verein Insieme Zürcher Oberland (wer auch einmal so eine Erfahrung machen will, kann sich dort gerne als freiwillige/r Helfer/in melden). Obwohl es unglaublich Spass macht und es wirklich sehr toll ist, mit diesen Leuten Dinge zu unternehmen, ist es gleichzeitig auch sehr anstrengend und man hat am Ende eines langen Tages nicht wirklich noch die Kapazität, an einem Blogpost zu arbeiten... Letzte Woche war ich dann wieder am Arbeiten und hatte sonst noch einige Dinge zu erledigen, wie ein neues DIY-Projekt (vielleicht kommt dazu ja später noch ein Post, mal schauen). Aber fertig jetzt mit den Erklärungen; Kommen wir zum eigentlichen Post. Viel Spass beim Lesen meines Reiseberichts und Anschauen der Bilder!


Nachtfotografie – Amsterdam by night

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Meine lieben Blogleser

Vor einer Woche habe ich geschrieben, dass ich nun wieder zurück aus den Ferien sei und daher
wieder mehr Posts kommen würden. Aber es war die vergangene Woche einfach zu viel los. Einerseits habe ich die letzten vier Tage gearbeitet und davor war noch meine Gastfamilie aus Taiwan bei uns zu Hause für zwei Tage zu Besuch. Daneben fand ich nicht die Zeit und vor allem auch nicht die Kraft dafür, noch einen Blogpost zu schreiben. Aber heute ist es endlich so weit! Ich habe heute zwar wenig Text aber dafür einige schöne Bilder für euch und zwar von unserem letzten Abend in Amsterdam (dazu folgt später auch noch ein etwas längerer Post mit noch mehr schönen Bildern!). Leider hatte ich mein grosses Stativ nicht dabei, nur das ganz kleine, wodurch ich von den Perspektiven her etwas eingeschränkt war.. Zufrieden mit dem Ergebnis bin ich trotzdem. Nun folgen die Bilder der wunderschönen Grachtenstadt in der Nacht. Enjoy!

Tierfotografie – Jordan

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Bonjour!

Wie angekündigt blogge ich nun wieder etwas öfter. Dieses Mal gibt es aber nicht wieder einen langen Text, sondern Bilder, Bilder, Bilder. Bilder von Jordan, der Katze meines Freundes. Ich hatte schon lange vor gehabt, den getigerten Kater zu fotografieren, weil er einfach fotogen ist. Ja, richtig, ein fotogener Kater. Und nicht nur das: Er ist auch einfach süss und freut sich immer wahnsinnig, wenn man nach Hause kommt und ihn begrüsst. Er ist mir richtig ans Herz gewachsen. Genauso wie die Bilder von ihm, die ich in den letzten Wochen gemacht habe. Seht selbst...

Dankbarkeit

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Meine lieben Blogleser,


In diesem Moment, in dem ich diesen Artikel schreibe, sitze ich auf meinem Bett und lausche dem Regen. Sanft fällt er aufs Dach, in leichten trommelartigen Geräuschen. Doch ganz sachte. Ich kuschele mich in die Decke, schliesse die Augen. Und da überkommt mich ein Gefühl der grenzenlosen Dankbarkeit. Einfach so, in diesem Augenblick. Ich merke, wie ich für so Vieles in meinem Leben dankbar bin. Hauptsächlich für Personen, die ich in meinem Leben habe, aber auch für die alltäglichen Dinge. Begegnungen mit spannenden Menschen, lustige Momente mit den Liebsten, ein bisschen Zeit für mich allein. Man sagt ja immer so schön, dass einem alles weggenommen werden kann, nur die Erinnerungen nicht. Wie wahr. Deshalb bin ich dankbar für all die schönen Erinnerungen. Ich bin dankbar für jede einzelne Person, die ich jemals kennengerlernt habe, auch wenn mir nicht alle davon positiv in Erinnerung geblieben sind. Aber auch durch diese Leute bin ich stärker geworden und wäre heute wohl nicht so, wie ich bin. Ich bin dankbar für meine Begabungen. Dankbar für die vielen Möglichkeiten, welche ich habe. Dankbar, dass ich gesund bin. Ich bin dankbar, dass ich auf der ganzen Welt Freunde habe, mit denen ich teilweise nicht regelmässig Kontakt habe aber mit denen es sich bei einem Wiedersehen so anfühlt, als hätte man sich erst gestern das letzte Mal gesehen. Es gibt so viele Dinge, für die ich dankbar bin. Und es tut gut, sich dies ab und zu bewusst zu machen. Denn Dankbarkeit zu empfinden ist etwas Grossartiges und es hilft einem dabei, zu merken, dass nicht alles selbstverständlich ist. Dadurch schätzt man Vieles wieder mehr und verhindert dabei, dass die wirklich wichtigen Dinge im Alltagsstress untergehen. 

Back to my second home - Taiwan & Hong Kong - Reisefotografie

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Meine lieben Blogleser, 你們好!

Wie war das noch einmal mit "Ich werde mir wieder Zeit nehmen, jede Woche einen Post zu schreiben"..? Naja, ein Versuch war es wert. Ich war ein bisschen zu optimistisch im Nachhinein gesehen und hätte mir wohl nicht so viel vornehmen müssen. Denn Fakt ist, dass ich eigentlich echt rund um die Uhr beschäftigt bin mit all meinen vielen Hobbies, Schule, Maturaarbeit, Freunden,.. Klar denke ich ab und zu ans Bloggen und dass es Zeit für einen neuen Post wäre aber ich nehme mir dann doch die Zeit nicht, weil ich sie mir für etwas anderes nehme, wie zum Beispiel für das Musikmachen. Und wenn ich schon einen Post mache, will ich auch einen guten machen und das braucht eben mehr Zeit, als wenn man sich keine Mühe macht. Jetzt nehme ich mir aber endlich einmal Zeit für einen neuen Blogpost. Die Bilder, welche ich heute mich euch teilen werde, sind von unserer Reise nach Taiwan - zurück in meine zweite Heimat. Es war eine sehr schöne Reise aber für mich war es teilweise ziemlich anstrengend.. Denn ich konnte die Ferien nicht gleich geniessen wie meine Eltern und meine Grossmutter, sondern fungierte als Reiseführerin und Übersetzerin. Einerseits habe ich das echt gerne gemacht, andererseits konnte ich mich dementsprechend nicht gleich entspannen und dem Ferienfeeling hergeben. Aber die Reise war auf jeden Fall wirklich toll und es war schön, wieder nach Taiwan zurückzukehren und vorher noch drei Tage Hong-Kong zu besuchen. Meine Reise zurück zeigte mir wieder, wie wunderschön Taiwan ist und das widerspiegelt sich auch in meinen Bildern. Einige davon gefallen mir selbst sogar so fest, dass ich sie ohne zu zögern in meinem Zimmer oder zukünftigen Wohnung aufhängen würde, weil sie so viel von dem ausstrahlen, was Taiwan für mich ist. Lasst sie auch auf euch wirken..

Eventfotografie - The Peppermint Tea Group Live In Concert

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Bonjour, bonjour! 


Heute habe ich einige Bilder für euch, auf die ich - ehrlichgesagt - ziemlich stolz bin. Bilder, die ich während des Konzertes der Peppermint Tea Group in Flawil auf der Sommerbühne anfangs Juni für die Band gemacht habe. An dieser Stelle herzlichen Dank an die Peppermints, dass ihr mich (vor allem fürs Filmen) dabei haben wolltet - es war mir wieder einmal eine grosse Ehre und ich schätze eure Konzerte jedes Mal aufs Neue! :) 
Hier noch ein Youtube-Video eines Songs der Peppermint Tea Group - eine perfekte Einstimmung zu den Bildern:



Folgt ihnen doch auf Facebook, damit ihr seht, wann ihre Konzerte sind. Gut möglich, dass es einmal bei euch in der Nähe ist - Sie touren in der ganzen Schweiz herum. Glaubt mir, es lohnt sich auf jeden Fall! Übrigens: Ihr Album, welches sie vor 2 Jahren herausgegeben haben, kann man als CD und Vinyl auf ihrer Webseite bestellen... ;)

Tierfotografie - Little Bird

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Meine lieben Blogleser 


Hier bin ich endlich wieder! Nach langer Zeit, in der ich nicht wirklich Lust zum Fotografieren und auch Schreiben hatte, hat mich nun endlich wieder das Fieber gepackt. Ich habe gemerkt, dass ich das Fotografieren und anschliessende Teilen der Bilder auf meinem Blog sehr vermisse und dass ohne dieses Hobby, das ja eigentlich auch eine Leidenschaft von mir ist, etwas fehlt. Die Erkenntnis kam nun - besser spät als nie, obwohl ich sagen muss, dass meine Blogging Pause ja zum Glück nicht allzu lange gedauert hat. Wenigstens habe ich ab und zu etwas gepostet und nicht mehr nur gar nichts. Was mich ausserdem motiviert hat, waren die Leute, die mich immer wieder bedauernd darauf angesprochen haben, wie es denn mit meinem Blog laufe, da schon lange kein Post mehr kam. Und natürlich die weiterhin täglichen 50 Leute, die meinen Blog besuchen - in der Hoffnung, es komme bald ein neuer Post. Euch allen möchte ich danken, dass ihr so lange gewartet und meinem Blog treu geblieben seid. Das bedeutet mir extrem viel! 
Ab jetzt will ich nämlich wieder versuchen, mehr zu posten - mindestens einmal pro Woche. Denn Bilder habe ich wieder genug auf Lager (ich war wieder einmal auf Reisen und habe auch sonst viel tolles erlebt!) und diese kann ich nun endlich mit euch teilen! Ich hoffe, dieses Versprechen kann ich einhalten, da ich nun in mein Matur-Jahr (für alle Deutschen unter euch: Abitur-Jahr) komme und deshalb nebenbei auch noch meine Maturaarbeit, welche ich Anfang Dezember abgeben muss, schreiben sollte. Aber für einen Blogpost pro Woche sollte meine Zeit reichen - und sonst nehme ich sie mir einfach. Leidenschaften sollte man immer pflegen, auch wenn man sonst viel am Hut hat. Denn sie machen das Leben lebenswert. Das nehme ich mir jetzt wieder zu Herzen.

Den Auftakt meiner nun wiederkehrenden Posts gibt es mit drei Bildern von einem kleinen Vogel, den ich aus nächster Nähe mit meinem Makro-Objektiv fotografieren konnte. Die Geschichte dazu ist jedoch nicht so schön: Der Arme ist nämlich bei uns zu Hause in die Fensterscheibe geflogen und war zuerst nicht mehr ganz bei sich. Um ihn vor unseren Katzen zu retten, nahm ich ihn auf meine Hand, wo er nach einigen Minuten wohlig seine Exkremente abliess.. Als er wieder etwas bei sich war, flog er von alleine auf einen kleinen, tiefgelegenen Ast im Strauch auf unserer Wiese. Die Fotos entstanden in diesem Moment, da ich dachte, es werde ihm jetzt wohl wieder bessergehen. Erst dann kam mir die Idee, kurz zu googeln, was man in so einem Fall am besten machen soll, um sicherzustellen, dass sich der Vogel schnellstmöglich wieder erholt. Auf der Webseite der Vogelwarte Sempach fand ich dann heraus, dass man eine Kartonschachtel durchlöchern und dann darin etwas Futter und Wasser platzieren soll. Den Vogel dann darein tun, damit es schön dunkel ist, wodurch er sich wohl schneller wieder erholt. Nach ca. 2 Stunden soll man ihn dann wieder freilassen. Als ich die Kiste mit dem Brot und Wasser fertiggestellt habe, wollte ich den Vogel holen. Doch dann war er schon weg.. Es schien ihm also doch wieder gut zu gehen. Ich hoffe nun, dass er sich auch ohne meine Kartonschachtel gut erholen konnte, aber wissen werde ich es wohl nie.



Porträtfotografie - Long Bob

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Bonjour! 


Mindestens einen Monat lang habe ich überlegt, ob ich mir die Haare zu einem Long Bob schneiden soll. Meine langen Haare waren zwar schon schön, aber ich brauchte einmal wieder etwas neues, frisches, aufregendes. In meinem Kopf habe ich eine Pro-Contra-Liste geführt, die sich laufend ergänzt hat und mein ganzes Umfeld nach ihrer Meinung gefragt. Irgendwann kam ich zum Schluss, dass ich es unbedingt will, mir aber der Mut fehlt. Deshalb nahm ich den wenigen, den ich hatte, zusammen und liess mir meine langen Haare um mindestens die Hälfte kürzen - zu einem Long Bob. Bis jetzt bin ich sehr zufrieden und habe meinen "Mutanfall" noch keine Sekunde bereut. Ausserdem bekomme ich nur positive Rückmeldungen von allen Seiten. :-) Der Long Bob ist sehr abwechslungsreich, denn ich kann meine Haare so stylen, wie ich gerade Lust habe: Gerade, nach innen gebogen, wild, wellig, etc. Weil ich eine so grosse Freude an meiner neuen Frisur habe, hat es mich gestern, als ich den Nachmittag kurzfristig frei hatte, sehr gereizt, wieder einmal Selbstportäts zu machen. Das Ergebnis seht ihr nun hier. Viel Spass!


Naturfotografie - Misty lake (Klöntalersee)

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Meine lieben Blogleser 

Hier nun die gestern versprochenen Bilder des Klöntalersees, welche ich Anfang Januar gemacht habe. Durch den Nebel und die feuchte, kalte Luft erscheint der sonst so liebliche schöne Ort einmal in einem ganz anderen Licht. Ich hoffe, die Bilder gefallen euch! Über einen Kommentar würde ich mich wie immer sehr freuen. :-)













Ich wünsche allen ein wunderschönes Wochenende!


Alles Liebe, 


Danielle